Vertriebene haben einen starken Verbündeten: DAS RECHT!

Von Karin Zimmermann

Image635246123982751657Prof. Dr. Dr. Alfred M. de Zayas hat in seiner Danksagung anlässlich der Verleihung des Kulturpreises der Südmährischen Landsmannschaft am 26.07.2008 folgenden Satz in den Mittelpunkt seiner Ausführungen gestellt.

»Die Menschenwürde ermächtigt Sie, auf Ihren Menschenrechten zu bestehen.«

Was meint er damit?

Er bezog sich auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte[1], deren Artikel 1 lautet:

„Alle Menschen … vollständiger Artikel

Gedanken zum Tag der Heimat 2016

Image636133673270913790Der „Tag der Heimat“ des Jahres 2016, der am 04. September begangen wurde, liegt schon wieder mehrere Wochen hinter uns. In den bundesdeutschen Medien, sowohl im Rundfunk und Fernsehen als auch in der Presse, ist an jenem Tag im September dem historischen Ereignis in der deutschen Geschichte , nämlich der am 05. … vollständiger Artikel

Von Schlesien nach Westfalen

Vor 70 Jahren wussten Mutter Agnes und die Kinder Ewald, Max, Josef und Gretel Olbrich nicht, wo Ascheberg liegt. Am 29. März 1946 aus der schlesischen Heimat Markgrund vertrieben, befanden sie sich auf einer Fahrt ins Ungewisse, die am 9. April 1946 in Ascheberg endete. Ewald hat die Zeit nach Tagebucheinträgen … vollständiger Artikel

„Freiwillig wären wir nie gegangen“

Vor knapp 70 Jahren wurde Ursula Häring aus Schlesien vertrieben

(WN)Nordwalde – Sieben Jahrzehnte ist es fast her, dass Ursula Häring Silvester das letzte Mal in ihrer alten Heimat gefeiert hat. Pfingsten 1946 kam sie nach Nordwalde. „Wir wurden aus Waldenburg in Schlesien vertrieben“, erzählt sie. Wichtig ist ihr dabei, dass sie keine „Flüchtlinge“ waren, wie derzeit die Menschen aus Syrien oder Afghanistan genannt werden, die in Deutschland Asyl suchen.

„Freiwillig wären wir nie gegangen“, stellt Häring mit Nachdruck … vollständiger Artikel

BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius MdB: Deutsche Heimatvertriebene sind Opfer

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Zum 70. Jahrestag der Potsdamer Konferenz (17. Juli bis 2. August 1945) erklärt BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius MdB:

Die protokollierten Beschlüsse der Potsdamer Konferenz sind keinerlei Rechtfertigung für ethnische Säuberungen, Morde und vergleichbare Verbrechen an der deutschen Zivilbevölkerung nach dem Zweiten Weltkrieg in Polen, der Tschechoslowakei und … vollständiger Artikel

Das Schicksal der deutschen Vertriebenen nicht vergessen

Schlesischer Pfarrer zum Gedenktag

Image635700701341982436Wetzlar (idea) – Erstmals wird am 20. Juni in Deutschland der „Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung“ begangen. Dabei soll nach dem Willen der Bundesregierung besonders die Bedeutung jener Vertreibungen gewürdigt werden, die 15 Millionen Deutsche nach 1945 hinnehmen mussten. Sie mussten ihre Heimat in Schlesien, … vollständiger Artikel

"Wilde Vertreibung“: "Tötet sie, lasst niemanden am Leben!“

Gedenken an den „Brünner Todesmarsch“ der Deutschen aus der Tschechoslowakei 1945. Während sich die Staatsspitze in Schweigen hüllt, kommen aus dem Rathaus von Brünn/Brno versöhnliche Gesten.

Ende Mai vor siebzig Jahren ist auch in Böhmen und Mähren der Weltkrieg endlich vorbei. Wer überlebt hat, kann aufatmen: Tschechen und Deutsche. Die Juden waren schon vorher von den Nazis vernichtet worden. Doch nun entlädt sich der Hass der Tschechen gegen die … vollständiger Artikel

BDV: Nicht zu leise sein!

Image635684388859333868Die treffende Beschreibung eines nie spannungsfreien Verhältnisses stammt von Walter Becher, 1968 bis 1982 Sprecher der Sudetendeutschen Landsmannschaft (SL): „Die Bundesregierung hat ihre Aufgabe, der Bund der Vertriebenen (BdV) seine. Aber der BdV muß um zwei Lautstärken lauter sein als die Regierung, damit die Regierung einen Ton lauter werden kann.“ Zu … vollständiger Artikel

Arno Surminski im Interview

Der aus Ostpreußen stammende 80-Jährige hat einen Erzählband und ein Sachbuch zum Kriegsende herausgebracht. Surminski verfasste unter anderem den Roman „Jokehnen“.

Frage: Wann haben Sie vom Ende des Weltkriegs erfahren?

Surminski: Wir lebten im tiefen Ostpreußen, in einer menschenleeren Gegend, und haben zunächst nur durch Andeutungen vom Ende des Kriegs erfahren. Die russischen … vollständiger Artikel

Tilsit am Tigris?

Ein Kommentar der Preußischen Allgemeinen Zeitung von Frank Horns:

Wo bleiben die Pfiffe und Buhrufe? Immer mehr Politiker versteigen sich zu einem unsäglichen Vergleich. Da Westdeutschland einst Millio­nen Flüchtlinge und Vertriebene aufgenommen habe, könne es doch jetzt wohl auch ein paar Hundertausend Asylbewerber integrieren, erklären sie. Letzter Verbal-Täter dieser Art war Fi­nanzminister Schäuble in einem „Bild“-Interview.

Wer nur eine Sekunde darüber nachdenkt, erkennt, wie infam der Vergleich ist. Tilsit liegt nun einmal nicht am Tigris, sondern an der Memel, … vollständiger Artikel