Ein kleines Wunder für Familie aus Ostpreußen

In Königsberg wurden sie ausgebombt, Mutter und Schwestern mussten schnell weg. Wie es Roswitha Westphal und ihren Eltern und Geschwistern in der schwäbischen Provinz erging

Viele Vertriebene und Flüchtlinge, die in der Nachkriegszeit ins Augsburger Land kamen, … vollständiger Artikel

Von Schlesien nach Westfalen

Vor 70 Jahren wussten Mutter Agnes und die Kinder Ewald, Max, Josef und Gretel Olbrich nicht, wo Ascheberg liegt. Am 29. März 1946 aus der schlesischen Heimat Markgrund vertrieben, befanden sie sich auf einer Fahrt ins Ungewisse, die am 9. April 1946 in Ascheberg endete. Ewald hat die Zeit nach Tagebucheinträgen … vollständiger Artikel

„Ich will meine Wurzeln nicht vergessen“

Image635916742460136615Pinneberg | Monika Ziegler ist Schatzmeisterin der Kreisgemeinschaft Fischhausen. Diese will die Erinnerung an das Leben im früheren Ostpreußen nahe der Stadt Königsberg, dem heutigen Kaliningrad, bewahren und hat ihren Sitz am Fahltskamp in Pinneberg. Im Sonntagsgespräch erklärt Ziegler unter anderem, warum die Verbindung zum Kreis Pinneberg so eng ist.

Monika … vollständiger Artikel

„Brot gab es für Flüchtlinge oft nicht“

Irene Kühn musste im Jahr 1945 aus Rastenburg (heute: Ketrzyn) in Ostpreußen fliehen. Rastenburg wurde im Januar 1945 von der Roten Armee eingenommen und fiel an Polen. Ihr Sohn Reinhart war während des Zweiten Weltkrieges bei der Marine. 1945 wurde sein Bataillon nach Berlin befohlen und Kühn geriet in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Entlassung arbeitete er zunächst auf einem Gutshof in Groß Lobke bei Hannover. Über Verwandte trafen sich Mutter und Sohn dort wieder. Später studierte Kühn Wasser- … vollständiger Artikel

„Freiwillig wären wir nie gegangen“

Vor knapp 70 Jahren wurde Ursula Häring aus Schlesien vertrieben

(WN)Nordwalde – Sieben Jahrzehnte ist es fast her, dass Ursula Häring Silvester das letzte Mal in ihrer alten Heimat gefeiert hat. Pfingsten 1946 kam sie nach Nordwalde. „Wir wurden aus Waldenburg in Schlesien vertrieben“, erzählt sie. Wichtig ist ihr dabei, dass sie keine „Flüchtlinge“ waren, wie derzeit die Menschen aus Syrien oder Afghanistan genannt werden, die in Deutschland Asyl suchen.

„Freiwillig wären wir nie gegangen“, stellt Häring mit Nachdruck … vollständiger Artikel

Als Kinder Opfer der Vertreibung

Wermelskirchen. Ursula und Wolfgang Thiele sind als Kinder vertrieben worden. Sie kennen die Angst und den Kampf ums Überleben. Sie wurden in Wermelskirchen gut aufgenommen. Was heute passiert, ist nicht zu vergleichen mit den Geschehnissen nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Ehepaar ist verwurzelt in Wermelskirchen. Beide reisen regelmäßig in ihre alte Heimat.

Geboren wurde Ursula geborene Helemann, 1940 in Querbach (polnisch Przecznica) im Isergebirge im damaligen Schlesien und Wolfgang 1937 in Königsberg (russisch Kaliningrad) im damaligen Ostpreußen. Ursula lebt … vollständiger Artikel

Die unglaubliche Flucht der Traudl Scholz

Mit 19 muss sie mit ihrem Vater Hals über Kopf Ostpreußen verlassen. Zehntausende sterben. Sie aber findet in Aichach eine neue Heimat. Wie Traudl Scholz das Chaos überlebte.

Image635710215695260888Die schmucke Kleinstadt Rößel in Ostpreußen, der gepflegte Marktplatz, der zentral gelegene Lebensmittelgroßhandel des Vaters – „Not haben wir nicht gekannt“, erinnert sich Waltraud Scholz, die alle nur … vollständiger Artikel

Arno Surminski im Interview

Der aus Ostpreußen stammende 80-Jährige hat einen Erzählband und ein Sachbuch zum Kriegsende herausgebracht. Surminski verfasste unter anderem den Roman „Jokehnen“.

Frage: Wann haben Sie vom Ende des Weltkriegs erfahren?

Surminski: Wir lebten im tiefen Ostpreußen, in einer menschenleeren Gegend, und haben zunächst nur durch Andeutungen vom Ende des Kriegs erfahren. Die russischen … vollständiger Artikel

Auf der Flucht vor der roten Armee

Einige Münsteraner erlebten die letzten Kriegstage im Osten / Viele Selbstmorde und Vergewaltigungen

Image635637678186555017Münster – Im März 1945 war die Flucht zu Ende. Die Rote Armee war in einer Zangenbewegung durch Westpreußen vorgestoßen und versperrte den Flüchtlingen den Weg nach Westen.

Für Familie Wermter aus Heinrikau ging vor 70 Jahren der vielleicht schlimmste Teil ihrer Odyssee zu Ende. Die Familie war … vollständiger Artikel