Die größte Schiffskatastrophe der Geschichte – Die “Wilhelm Gustloff”

Vor mehr als 70 Jahren kostete die Versenkung der „Wilhelm Gustloff“ fast 10.000 Menschen – überwiegend Zivilisten – das Leben

Image635266780678181069Versöhnung braucht Offenheit. Vertreibung ist eine historische Hypothek. Wer sie verdrängt, wird von ihrem Schatten weiter bedrängt“, postuliert Guido Knopp völlig zu recht. Gerne wird in der Bundesrepublik mit der Singularität argumentiert, um Verbrechen und deren Opfer zu klassifizieren. Eine Vertreibung von 17 Millionen … vollständiger Artikel

Vertriebene haben einen starken Verbündeten: DAS RECHT!

Von Karin Zimmermann

Image635246123982751657Prof. Dr. Dr. Alfred M. de Zayas hat in seiner Danksagung anlässlich der Verleihung des Kulturpreises der Südmährischen Landsmannschaft am 26.07.2008 folgenden Satz in den Mittelpunkt seiner Ausführungen gestellt.

»Die Menschenwürde ermächtigt Sie, auf Ihren Menschenrechten zu bestehen.«

Was meint er damit?

Er bezog sich auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte[1], deren Artikel 1 lautet:

„Alle Menschen … vollständiger Artikel

Von Schlesien nach Westfalen

Vor 70 Jahren wussten Mutter Agnes und die Kinder Ewald, Max, Josef und Gretel Olbrich nicht, wo Ascheberg liegt. Am 29. März 1946 aus der schlesischen Heimat Markgrund vertrieben, befanden sie sich auf einer Fahrt ins Ungewisse, die am 9. April 1946 in Ascheberg endete. Ewald hat die Zeit nach Tagebucheinträgen … vollständiger Artikel

Satzung geändert: Sudetendeutsche wollen ihre Heimat nicht wiederhaben

Die Sudetendeutschen setzen ihren Verzichtskurs mit der Tschechei fort. Die Vertriebenenorganisation will sich künftig nicht weiter dafür einsetzen, die alte Heimat „wiederzugewinnen“.

Die  Kräfte des verzichtsbereiten Zeitgeistes haben sich durchgesetzt: Die Sudetendeutschen halten nicht länger am Ziel einer „Wiedergewinnung“ ihrer Heimat fest. Nach langen Auseinandersetzungen um eine Satzungsänderung der Vertriebenenorganisation steht das nun fest. Die Abstimmung über den Passus bei der Bundesversammlung der Landsmannschaft in München sei mit einer Zustimmung von 72 Prozent eindeutig ausgefallen, teilte der Verband am … vollständiger Artikel

„Freiwillig wären wir nie gegangen“

Vor knapp 70 Jahren wurde Ursula Häring aus Schlesien vertrieben

(WN)Nordwalde – Sieben Jahrzehnte ist es fast her, dass Ursula Häring Silvester das letzte Mal in ihrer alten Heimat gefeiert hat. Pfingsten 1946 kam sie nach Nordwalde. „Wir wurden aus Waldenburg in Schlesien vertrieben“, erzählt sie. Wichtig ist ihr dabei, dass sie keine „Flüchtlinge“ waren, wie derzeit die Menschen aus Syrien oder Afghanistan genannt werden, die in Deutschland Asyl suchen.

„Freiwillig wären wir nie gegangen“, stellt Häring mit Nachdruck … vollständiger Artikel

Als Kinder Opfer der Vertreibung

Wermelskirchen. Ursula und Wolfgang Thiele sind als Kinder vertrieben worden. Sie kennen die Angst und den Kampf ums Überleben. Sie wurden in Wermelskirchen gut aufgenommen. Was heute passiert, ist nicht zu vergleichen mit den Geschehnissen nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Ehepaar ist verwurzelt in Wermelskirchen. Beide reisen regelmäßig in ihre alte Heimat.

Geboren wurde Ursula geborene Helemann, 1940 in Querbach (polnisch Przecznica) im Isergebirge im damaligen Schlesien und Wolfgang 1937 in Königsberg (russisch Kaliningrad) im damaligen Ostpreußen. Ursula lebt … vollständiger Artikel

VERTRIEBENEN-GEDENKSTEIN in Pfeddersheim gefährdet!

PFEDDERSHEIM – Auf dem alten Pfeddersheimer Friedhof am Cästrich steht ein Gedenkstein, der beim Vorübergehen nicht jedem gleich ins Auge fällt. Anders Prof. Dr. Gunter Tempel, gebürtiger Leiselheimer, der schon seit vielen Jahren in der Nähe von München lebt, aber häufig zu Besuch in seiner Heimat ist. Beim Gang über den heute als Park genutzten alten Friedhof nahm der Mediziner den Stein genauer in den Blick und kam zu dem Ergebnis: Den kann man so nicht stehen lassen. Denn die … vollständiger Artikel

Die unglaubliche Flucht der Traudl Scholz

Mit 19 muss sie mit ihrem Vater Hals über Kopf Ostpreußen verlassen. Zehntausende sterben. Sie aber findet in Aichach eine neue Heimat. Wie Traudl Scholz das Chaos überlebte.

Image635710215695260888Die schmucke Kleinstadt Rößel in Ostpreußen, der gepflegte Marktplatz, der zentral gelegene Lebensmittelgroßhandel des Vaters – „Not haben wir nicht gekannt“, erinnert sich Waltraud Scholz, die alle nur … vollständiger Artikel

Das Schicksal der deutschen Vertriebenen nicht vergessen

Schlesischer Pfarrer zum Gedenktag

Image635700701341982436Wetzlar (idea) – Erstmals wird am 20. Juni in Deutschland der „Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung“ begangen. Dabei soll nach dem Willen der Bundesregierung besonders die Bedeutung jener Vertreibungen gewürdigt werden, die 15 Millionen Deutsche nach 1945 hinnehmen mussten. Sie mussten ihre Heimat in Schlesien, … vollständiger Artikel