Westpreußisches Landesmuseum: Zuschuss-Streichung abgelehnt

„Es ist richtig gut, dass wir das Museum in Warendorf haben.“

Warendorf –  Die Grünen sind mit ihrem Antrag, den städtischen Zuschuss in Höhe von 10 000 Euro für das Westpreußische Landesmuseum im ehemaligen Franziskanerkloster zu streichen, gescheitert.

Klaus Aßhoff, der die Arbeit des Museums zwar begrüßte, die Ablehnung aber damit begründete, dass die Bezuschussung des Museums nicht Sache der Stadt Warendorf sei, bekam Gegenwind von allen Fraktionen und von Bürgermeister Axel Linke, der eine Lanze für das WPL brach: „Es ist richtig gut, dass wir das Museum in Warendorf haben.“ Gerade in der aktuellen Flüchtlingssituation sei die Arbeit des Westpreußischen Landesmuseums zu Themen wie Flucht und Vertreibung sehr wichtig. Auch die Ausrichtung auf eine Zusammenarbeit mit den Schulen der Region wird von Linke hoch bewertet.

Martin Schulte (CDU) wies die Grünen darauf hin, dass der städtische Zuschuss eine Vertragsbedingung gewesen sei: „Sonst wäre das Museum gar nicht nach Warendorf gekommen.“

Peter Marberg (SPD) bezeichnete das WPL als kulturelle Bereicherung für die ganze Stadt. Zudem profitiere die Stadt auch städtebaulich. Die Ansiedlung des Westpreußischen Landesmuseums habe es ermöglicht, das Kloster-Ensemble in seinem Kern zu erhalten.

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