Würdiges Gedenken zum 100. Geburtstag von Herbert Hupka

Image635754229631577052Am 15. August dieses Jahres wäre der Politiker, Publizist und engagierte Vertriebenensprecher Dr. Herbert Hupka 100 Jahre alt geworden. Dies nahmen die Landsmannschaft Schlesien unter ihrem Bundesvorsitzenden Stephan Rauhut, die Sudetendeutsche Landsmannschaft unter ihrem Sprecher und Bundesvorsitzenden Bernd Posselt, der Verband der Deutschen Gesellschaften in der Republik Polen unter dem Vorsitz von Bernhard Gaida sowie der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB zum Anlass, nach München zu zwei Gedenkveranstaltungen einzuladen.

Den Auftakt bildete eine Kranzniederlegung am Grab Herbert Hupkas auf dem Münchner Ostfriedhof. Die Landsmannschaft Schlesien, der Verband Deutscher GesellschaftImage635754230351417595en in der Republik Polen, die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung von CDU und CSU und Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB ehrten Herbert Hupka mit Kränzen und Blumengebinden. Stephan Rauhut, Bernhard Gaida und Hartmut Koschyk sprachen Worte des Gedenkens. Der Visitator für die Priester und Gläubigen der früheren Erzdiözese Breslau, die Grafschaft Glatz und das ehemalige Generalvikariat Branitz, Dr. Joachim Giela hielt eine kurze Andacht.

In der Heilig Geist Kirche in der Münchner Innenstadt zelebrierte Visitator Dr. Joachim Giela gemeinsam mit dem aus Lauban/Niederschlesien stammenden früheren Bayreuther Dekan Siegbert Keiling eine Eucharistiefeier zum Gedenken an Herbert Hupka, bei der auch heimatkirchliche Lieder gesungen wurden, wie z.B. das Hedwigs-Lied. In seiner Predigt erinnerte Visitator Dr. Joachim Giela an die tiefe Glaubensüberzeugung des langjährigen Bundesvorsitzenden der Landsmannschaft Schlesien, der nach der Demokratisierung Polens zahlreiche Besuche nach Schlesien unternommen habe und beispielsweise der Wiederaufstellung des historischen Eichendorff-Denkmals in seiner Heimatstadt Ratibor beiwohnte.

Stephan Rauhut, Bernd Posselt, Bernhard Gaida und Hartmut Koschyk würdigten im Anschluss an den Gedenkgottesdienst das Lebenswerk von Dr. Herbert Hupka als Parlamentarier, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft Schlesien und Vizepräsident des Bundes der Vertriebenen, Präsident des Ostdeutschen Kulturrates sowie als schaffensreicher Publizist zu schlesischen und gesamtdeutschen Themen. Auch an den vorbildlichen Einsatz Hupkas für die deutsche Volksgruppe in Polen, die deutsch-polnische Verständigung sowie das schlesische Geschichts- und Kulturerbe wurde erinnert. Durch seine zahlreichen Besuche in seiner schlesischen Heimat und ganz Polen habe Hupka sich auch viel Anerkennung und Respekt bei Teilen von Politik und Gesellschaft Polens erworben. Die Ehrenbürgerwürde seiner Heimatstadt Ratibor ist hierfür ein eindrucksvolles Symbol.

Quelle: koschyk

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2 Responses to Würdiges Gedenken zum 100. Geburtstag von Herbert Hupka

  1. Waffenstudent says:

    GEDICHT – VÖLKERMORD

    “Völkermord”

    von Gerd O.E. Sattler

    Dem Weltgewissen wird verschwiegen,
    was einst geschah nach großer Schlacht,
    die Frauen wurden nackt gekreuzigt,
    an Scheunentoren umgebracht.

    Man band die Mädchen hinter Panzer
    mit Kälberstricken, Bein an Bein,
    man schliff sie, mehrmals vergewaltigt,
    im Winter über Stock und Stein.

    Es mußten deutsche Mütter leuchten,
    wenn man die Tochter schändlich nahm,
    und starben sie vor Scham und Schmerzen,
    die Mutter an die Reihe kam.

    Es wird noch viele Morde geben,
    weil Frieden oft nicht lange währt;
    doch Völkermord, auch der an Deutschen,
    in der Geschichte nicht verjährt.

  2. Waffenstudent says:

    17.000.000 deutsche Frauen waren erklärtes Freiwild – Vermischung der deutschen Rasse

    Ein russischer General erzählte General Ira Eaker, Kommandeur der Luftstreitkräfte am Mittelmeer: „Wir haben beschlossen, nur die deutschen Männer zu töten und 17.000.000 deutsche Frauen zu nehmen; das wird die Sache regeln.“ Etwas in dieser Richtung war offensichtlich die Absicht. Die Millionen deutscher Männer im heiratsfähigen Alter, die nicht im Krieg getötet oder körperlich behindert waren, mußten in die Sklaverei marschieren, wo sie ihre Frauen, Liebsten, Töchter und Schwestern nicht beschützen konnten. Und dann begann der Angriff.

    Kapitel V

    Vermischung der deutschen Rasse

    Die Eroberer haben sich nicht nur vorgenommen, durch die Niederreißung der drei Produktionssäulen Deutschland wirtschaftlich zu vernichten, sondern durch einen Angriff auf seine Mütter haben sie einen Angriff auf die deutsche Rasse selbst in die Wege geleitet. Den Dokumentationen nach zu urteilen, scheinen die Männer, die sich auf Jalta trafen, bewußt ein teuflisches Programm der Rassenverfälschung ausgearbeitet zu haben, das sie als angemessene Antwort auf die Behauptung einer rassischen Überlegenheit ansahen.

    Ein russischer General erzählte General Ira Eaker, Kommandeur der Luftstreitkräfte am Mittelmeer: „Wir haben beschlossen, nur die deutschen Männer zu töten und 17.000.000 deutsche Frauen zu nehmen; das wird die Sache regeln.“ Etwas in dieser Richtung war offensichtlich die Absicht. Die Millionen deutscher Männer im heiratsfähigen Alter, die nicht im Krieg getötet oder körperlich behindert waren, mußten in die Sklaverei marschieren, wo sie ihre Frauen, Liebsten, Töchter und Schwestern nicht beschützen konnten. Und dann begann der Angriff.

    Aus dem Osten kamen die bolschewisierten mongolischen und slawischen Horden, die alle gefangenen Frauen und Mädchen wiederholt vergewaltigten, mit Geschlechtskrankheiten ansteckten und mit der zukünftigen Rasse russisch-deutscher Bastarde schwängerten. Im Westen die von den Briten benutzten Kolonialtruppen, die französischen Senegalesen und Marokkaner, die Amerikaner mit einer überaus hohen Prozentzahl von Schwarzen. Unsere eigene Methode war nicht so direkt wie die russische: Anstatt physische Kraft zu benutzen, veranlaßten wir die deutschen Frauen, ihre Tugend zu überantworten um zu leben – um Nahrungsmittel zum essen zu bekommen, Betten zum schlafen, Seife, um sich damit zu waschen, Dächer über dem Kopf, um sie vor der Witterung zu schützen.

    Nach einer Beobachtungstour durch Europa, erzählte Senator Eastland von Mississippi seinen Kollegen im Senat Anfang Dezember 1945: „Die Tugend der Frauen und der Wert menschlichen Lebens, sind die heiligsten Besitztümer des zivilisierten Menschen, doch sie sind das Billigste im heute russisch-besetzten Deutschland.“

    Er hatte über Ereignisse wie dem folgenden, aus erster Hand gehört, das von einem Geistlichen in einem Brief beschrieben wurde, der am 3. September 1945 aus Breslau, Deutschland, herausgeschmuggelt worden war:

    Mädchen, Frauen und Nonnen wurden in unendlicher Folge vergewaltigt…. Nicht nur heimlich, in versteckten Ecken, sondern im Angesicht von jedermann. Sogar in Kirchen, auf den Straßen und öffentlichen Plätzen, wurden Nonnen, Frauen und sogar achtjährige Mädchen wieder und wieder überfallen. Mütter wurden vor den Augen ihrer Kinder, Mädchen in Gegenwart ihrer Brüder, Nonnen vor den Augen von Schülern, wieder und wieder bis zu ihrem Tode, und sogar als Leichen geschändet.[1]

    Währenddessen versicherten uns die Zeitungsüberschriften, daß „Iwan und Joe Brüder unter der Haut seien.“

    Im Januar 1945 hatte Churchill den Deutschen, kurz bevor sie bedingungslos kapitulierten, gesagt:

    Die Alliierten sind keine Ungeheuer. Zumindest das kann ich im Namen der Vereinten Nationen sagen…..Frieden, wenn auch auf bedingungsloser Kapitulation basierend, wird Deutschland und Japan ungeheure und sofortige Erleichterung von Leid und Agonie bringen.[2]

    Als unsere russischen Alliierten Danzig „befreiten“, befreiten sie sofort alle Frauen von ihrer Tugend und Unberührtheit – indem sie alle, vom kleinen Mädchen bis zu 83 Jahre alten Frauen, vergewaltigten. Eine 50 Jahre alte Lehrerin sagte, daß ihre 15jährige Nichte, am Tag nach der Ankunft der Russen, siebenmal und ihre andere, 22jährige Nichte, 15 Mal am selben Tag vergewaltigt wurden. Als Frauen der Stadt um Schutz baten, sagte ein russischer Offizier zu ihnen, sie sollten Schutz in der katholischen Kirche suchen. Nachdem Hunderte von Frauen und Mädchen sicher in der Kirche waren, kamen die tapferen Söhne von Mütterchen Rußland und „spielten die Orgel und läuteten die Glocken, hielten die Nacht hindurch eine unbeschreibliche Orgie und vergewaltigten alle Frauen, einige mehr als dreißig Mal.[3]

    Ein katholischer Geistlicher aus Danzig erklärte: „Sie vergewaltigten sogar achtjährige Mädchen, und erschossen Jungen, die versuchten, ihre Mütter zu schützen.“

    In allen Regionen, die von den Kommunisten überrannt wurden, war es das gleiche. Als Berlin fiel, sagte der Kommandeur zu seinen russischen Soldaten, daß die Frauen in der Stadt ihnen gehörten und sie sich bedienen könnten. Was sie auch taten! Der einzige Ausweg für die Frauen war Selbstmord.

    Folgendes ist ein Augenzeugenbericht dessen, was die Russen in Ostdeutschland taten, der von einem amerikanischen Zeitungsveteranen geschrieben wurde, der von den Deutschen in Paris gefangengenommen und später von den Russen befreit wurde und drei Monate lang bei ihnen war, als sie über Ostdeutschland hinwegfegten und nach Berlin und weiter westwärts gingen:

    London, 4. August 1945:- Als die lange Reihe britischer Armeelaster mit amerikanischen, britischen und französischen befreiten Kriegsgefangenen auf dem Weg von der russischen in die amerikanische Zone Deutschlands durch die Hauptstraße von Brahlsdorf, der letzten russisch-besetzten Stadt rollte, machte ein hübsches blondes Mädchen aus der Menge der Deutschen, die uns zusahen, plötzlich einen Satz und rannte auf unseren Lastwagen zu.

    Es hielt sich mit beiden Händen am rückwärtigen Brett des Wagens fest und machte einen verzweifelten Versuch hineinzuklettern. Aber wir fuhren zu schnell und das Brett war zu hoch. Nach mehreren hundert Metern mußte sie loslassen und fiel auf das Straßenpflaster.

    Diese Szene war eine dramatische Illustration des Zustandes von Terror, in dem sich die Frauen im russisch-besetzten Ostdeutschland befanden. All diese Frauen, deutsche, polnische, jüdische und sogar russische Mädchen, die aus den Nazi-Sklavenlagern „befreit“ wurden, waren von einem beherrschenden verzweifelten Wunsch beseelt – aus der russischen Zone zu entkommen.

    In dem Gebiet um unser Gefangenenlager – das Gebiet, das die Städte Schlawe, Lauenburg und Buckow und hunderte größere Dörfer umfaßte – vergewaltigten Rote Soldaten in den ersten Wochen der Besetzung jede Frau und jedes Mädchen zwischen 12 und 60 Jahren. Das mag übertrieben klingen, ist aber die einfache Wahrheit. (Betonung hinzugefügt)

    Die einzige Ausnahme waren Mädchen, die sich in den Wäldern versteckt halten konnten oder die gegenwärtig genug waren, krank zu spielen – Typhus, Diphterie oder irgendeine andere ansteckende Krankheit. Im Siegestaumel – oft verstärkt durch Wein, den sie in den Kellern reicher pommerscher Landbesitzer fanden – durchsuchten die Roten jedes Haus nach Frauen, schüchterten sie mit Pistolen oder Maschinenpistolen ein und trugen sie in ihre Tanks oder Lastwagen.

    Ehemänner und Väter, die versuchten ihre Frauen zu beschützen, wurden erschossen, und Mädchen, die starke Gegenwehr leisteten, wurden ermordet.

    Einige Wochen nach der Invasion, begannen rote „politische Kommissionen“ die Landschaft angeblich nach Mitgliedern der Nazipartei zu durchforschen. In jedem Dorf wurde den Frauen gesagt, daß sie kommen und Papiere von dieser Kommission prüfen lassen sollten, die sich die Frauen ansah und diejenigen mit Sexappeal zurückhielten. Die jüngsten und hübschesten behielten die Offiziere und überließen den Rest den einfachen Soldaten.

    Diese Herrschaft des Terrors hielt so lange an, wie ich mit den Roten in Pommern war. Einige Mädchen, die ich während meiner Gefangenschaft kennengelernt hatte, begingen Selbstmord. Andere starben, nachdem sie von zehn Soldaten hintereinander vergewaltigt worden waren.

    In einem einsamen Bauernhaus, wo meine französischen Kameraden und ich drei Monate, nachdem wir uns den Roten angeschlossen hatten, verbrachten, versteckten sich acht junge Mädchen aus einem Nachbardorf vor den Roten. Eine war immer auf dem Ausguck, und wenn die Russen sich dem Haus näherten, verschwanden sie blitzschnell im nahen Wald und versteckten sich im dichten Unterholz. Manchmal passierte das mehrmals an einem Tag, und die Mädchen hatten keinen ruhigen Augenblick, aber solange wir da waren, entdeckten die Roten sie nicht.

    Alle Mädchen waren bereits vergewaltigt worden und drei von ihnen – eines davon ein kleines Mädchen von 13 Jahren – waren in Umständen.

    Die russische Besatzung hat zwangsläufig eine katastrophale Auswirkung auf die Moral der Bewohner, und die gegenwärtige Anarchie wird auf Jahre hinaus einen bösen Einfluß ausüben. Viele Frauen wurden mit Geschlechtskrankheiten angesteckt, und nun haben ein paar junge Mädchen sich den Roten für Vergnügen und um Nahrungsmittel zu erhalten angeschlossen und helfen ihnen, ihre Landsleute aufzuspüren.

    Wenn immer möglich, schließen sich die Mädchen zum Schutz vor den Russen befreiten anglo-amerikanischen oder französischen Kriegsgefangenen an. Seltsamerweise scheinen die Roten in dieser Hinsicht einen besonderen Ehrenkodex zu haben – sie würden einem alliierten Gefangenen die Uhr abnehmen, aber nie sein Mädchen.

    Wenn die Rote Armee eine große Offensive startet, wecken ihre Kommandeure Hoffnungen auf uneingeschränkte Vergewaltigung und Plünderung als Ermutigung für die Truppen, später jedoch versuchen sie die Woge von Begierde einzudämmen – nicht aus Gründen der Menschlichkeit, sondern weil sie die Disziplin zu unterminieren droht.

    Kosaken-Schwadrone, die von den Roten ebenso benutzt wurden wie vom Zaren, umrundeten als berittene Polizei regelmäßig die Dörfer in Pommern und durchsuchten alle Häuser nach Deserteuren und Nachzüglern, die mit den Frauen zurückgeblieben waren. Unbarmherzig trieben die Kosaken die Soldaten mit ihren „Nagaikas“ – (Kosakenpeitsche) – zum Gefängnis und behielten die Frauen zu ihrem Vergnügen.[4]

    Als General MacArthur Yamashitas Bitte um Milde ablehnte, verdammte er den japanischen Führer wegen seiner schlechten Behandlung der Wehrlosen mit folgenden Worten:

    Der Soldat, sei er Freund oder Feind, hat die Pflicht, die Schwachen und Unbewaffneten zu beschützen. Das ist der Kern seines Daseins. Wenn er dieses heilige Vertrauen verletzt, entweiht er nicht nur seine ganze Kultur, sondern bedroht das ureigenste Gefüge der internationalen Gesellschaft. Die Traditionen kämpfender Männer sind lang und ehrenvoll. Sie gründen sich auf die ehrenhafteste menschlicher Eigenschaften – Opfer zu bringen.[5]

    Es waren aber nicht nur die Russen, die diese Prinzipien verletzten. Polizeiberichte von Stuttgart zeigen, daß während der französischen Besatzung 1.198 Frauen und acht Männer von französischen Truppen – zumeist Marokkaner – vergewaltigt wurden. Dr. Karl Hartenstein, Prälat der Evangelischen Kirche der Stadt, schätzt die Zahl auf 5.000. Frau Schumacher, Sekretärin der Sektion der Polizistinnen, die einen dokumentierten Bericht über zahlreiche Vergewaltigungen erstellte, sagte, daß in der Nacht, als die Franzosen die Stadt räumten, ein Kind von 9 Jahren vergewaltigt und getötet, seine Mutter ebenfalls vergewaltigt und erschossen und der Vater von marokkanischen Truppen getötet wurde. In der Stadt Vaihingen, mit einer Bevölkerungszahl von 12.000, wurden z.B. 500 Fälle von Vergewaltigung angegeben.[6] So ging es zu in Gebieten, die von den Franzosen besetzt wurden.

    Während eine gute Anzahl amerikanischer Truppen widerstanden haben, dem Beispiel anderer zu folgen und sich auf eine Art und Weise verhielten, die ihrem christlichen Hintergrund entsprach, ist das Verhalten unserer Besatzungstruppen im ganzen gesehen dunkel.

    Ein Telegramm der Associated Press aus Nürnberg, Deutschland, zitiert einen Brief, der in Stars and Stripes erschien und von Hauptmann Frederick B. Eutsler, Kaplan des 478. United States Port Bataillons, geschrieben wurde, worin er behauptet, daß das Verhalten der amerikanischen Truppen inzwischen beklagenswert sei. Er ersuchte die Zeitung dringend, „einen Kreuzzug gegen das skandalöse Benehmen durchzuführen, das unserer Armee einen schlechten Namen einbringt,“ und fügte hinzu, „Ich beziehe mich insbesondere auf die Annahme vieler GIs, daß jede deutsche Frau unmoralisch und es ihr Privileg sei, diesen Frauen ihre Aufmerksamkeit aufzudrängen und sie durch unanständige Vorschläge zu beleidigen.[7]

    Im April 1946 fanden es die Militärbeamten für nötig, „hart durchzugreifen“ und befahlen strikteres Verhalten nach den soldatischen Richtlinien, um nicht die „gute Aufführung unserer Truppen allgemein zu diskreditieren.“[8]

    Im selben Monat beklagte ein anonymer Oberfeldwebel in Stars and Stripes, daß verheiratete Männer in der Armee sich davor fürchteten, ihre Frauen mit nach Deutschland zu bringen, weil viele amerikanische Soldaten sich Frauen in der Öffentlichkeit gegenüber wie „aufgeladene Wölfe“ benähmen. Er schrieb: „Wacht auf, Männer. Der schlimmste Teil des Krieges wird jetzt gekämpft, nicht mit Maschinenpistolen, sondern mit Persönlichkeiten. Wir wollen den Deutschen zeigen, daß wir Männer sind und keine Schweine.“

    Als er über den Brief berichtete, schrieb Edward P. Morgan von der Chikago Daily News:

    Ob er es wußte oder nicht, der Feldwebel brachte ein Thema zur Sprache, daß schon lange ein wunder Punkt bei amerikanischen – und anderen – Frauen auf dem europäischen Schauplatz war. Sie können fast jede Korrespondentin, die überhaupt in Europa war fragen, und sie wird Ihnen zögernd sagen, daß das Benehmen des durchschnittlichen amerikanischen Soldaten Frauen gegenüber, verglichen mit der Zurückhaltung und Disziplin seiner britischen, russischen und französischen Alliierten, skandalös ist.

    Da es jetzt Frühling in Bayern geworden ist, scheint eine der bevorzugten Freizeitbeschäftigungen der GIs in Nürnberg zu sein, mit den Jeeps langsam an der Bordkante entlangzufahren, die Hand auszustrecken und erschrockenen Fräuleins einen Klaps auf den Allerwertesten zu geben.[9]

    Als Ehefrauen von Männern unserer Besatzungsmacht in Deutschland ankamen, wurde es aus Gründen ihres Schutzes gegen unanständige Annäherungen notwendig, zur Unterscheidung von deutschen Frauen, besondere Abzeichen am Arm zu tragen.

    Eine der Konsequenzen der Unmoral heulender G.I.-Rudel von Wölfen, ist die Zunahme von Geschlechtskrankheiten, die inzwischen epidemische Ausmaße angenommen hat. Bevor wir ankamen, war die Rate, obwohl sie sich durch die aus Frankreich und Nordafrika zurückkehrenden deutschen Soldaten erhöht hatte, immer noch gemäßigt und gut unter Kontrolle – nach unserer Ankunft stieg die Seuche an. Im Dezember 1945 waren nur 7 Prozent der deutschen Zivilisten, die wegen Geschlechtskrankheiten behandelt wurden, Männer, im August 1946 waren es jedoch 41 Prozent.[10] Mit anderen Worten, die Seuche hatte sich von unseren Truppen auf die deutschen Frauen übertragen und schließlich auf die deutschen Männer.

    Ein großer Teil der Seuche kam von den farbigen amerikanischen Truppen, die wir in großer Anzahl in Deutschland stationiert haben und unter denen die Rate von Geschlechtskrankheiten um vieles größer ist als unter weißen Truppen. Im Juli 1946 war die Rate unter weißen Soldaten 190 per 1.000 Männer pro Jahr, was bedeutet, daß etwas weniger als einer in fünf sich im Verlauf eines Jahres angesteckt hatte. Im Gegensatz dazu war die Rate unter den schwarzen Truppen, die in der amerikanischen Zone Deutschlands stationiert waren, 771 per 1.000![11] Lee Hills, Auslandskorrespondent der Chikago Daily News, schreibt über dieses generelle Problem folgendes:

    Zwei der stärksten Kopfschmerzen der amerikanischen Besatzung Deutschlands haben wir selbst mitgebracht. Einer ist die außergewöhnliche Jugend und Unerfahrenheit unserer Männer in der Armee… Das andere Problem – und eines so politisch heikel, daß das Kriegsministerium zu ängstlich ist, es zu beheben – ist die starke Benutzung schwarzamerikanischer Truppen. Das Ergebnis, trotz mancher ausgezeichneten Führung in den höchsten Rängen der Armee, ist, daß das amerikanische Prestige seit dem Höhepunkt am V-E Day, ständig gesunken ist.

    Die Spitzenmänner in Deutschland denken, fast ohne Ausnahme, daß es ein Fehler ist, so viele (42.000) schwarze Truppen hier zu haben. „Sie sind einfach nicht trainiert und diszipliniert für diese Aufgabe, die weitaus komplizierter und delikater ist, als zu kämpfen,“ sagte ein General. „Sie haben eine höhere Verbrechensrate, eine Rate an Geschlechtskrankheiten, die siebenmal höher ist als die der weißen Soldaten, und eine schlimmere Vorgeschichte für das Bereiten von Schwierigkeiten allgemein…. Offen gesagt, das größte Problem kommt von unseren farbigen Truppen, die mit weißen deutschen Mädchen gehen. Das verursacht bittere Ablehnung seitens deutscher Männer. Viele unserer eigenen Soldaten empfinden es fast ebenso stark.“[12]

    Daß die deutschen Frauen die Annäherungen amerikanischer Truppen nicht aus freiem Willen akzeptieren, sondern aus äußerster Notwendigkeit heraus, zeigt sich in der engen Verbindung zwischen den Geschlechtskrankheiten und der Verfügbarkeit von Lebensmitteln. Ein Korrespondent schreibt:

    Statistiken zeigen, daß die Rate der Geschlechtskrankheiten in Beziehung zur Lebensmittelversorgung der deutschen Zivilisten während der Besatzung steht. Nachdem im letzten Herbst die Deutschen mit Kartoffeln für den Winter versorgt worden waren, gab es einen Rückgang in der Anzahl der angesteckten Soldaten. Als die Fräuleins hungriger wurden, wurden mehr Soldaten angesteckt. Kürzungen der Rationen im vergangenen Frühjahr schlugen sich ebenfalls in höheren Ansteckungszahlen nieder.[13]

    Die deutsche Presse brach ihr Schweigen über das Thema Geschlechtskrankheiten mit einem Leitartikel auf der Titelseite der Neue Zeit, einer Berliner Zeitung, die eine sowjetische Genehmigung hatte. Die Autorin, eine junge Frau namens Renate Lengnick, deren Ehemann noch nicht aus der amerikanischen Besatzungszone zurückgekehrt war, wo er Kriegsgefangener war, griff den Zusammenbruch der moralischen Grundlagen sexueller Beziehungen auf. Sie schrieb:

    Es gibt Ehemänner und Liebste, die noch nicht zurückgekehrt sind, und möglicherweise nie zurückkehren werden. Es gibt Mädchen, die nie einen Ehemann haben werden. Es gibt Arbeitslosigkeit. Lehrstellen sind leere Versprechen. Es gibt wenig, das Hoffnungen erwecken könnte.

    Fünfunddreißig Prozent der Opfer von Geschlechtskrankheiten sind Mädchen unter 20. Für die meisten war es Verzweiflung, die sie zum Sex verführte. Sie brauchten Nahrung, Bekleidung und Schutz vor der Witterung. Doch das Wichtigste, das sie entbehrten, war die Hoffnung auf ein normales, ordentliches Leben.

    Ärzte und Polizei dürfen in ihrer Ausrottungskampagne nicht nachlassen. Wir müssen aber ebenso wie die Körper auch den Geist der Jugend vor Demoralisierung retten.[14]

    Der Hauptunterschied zwischen amerikanischen und russischen Methoden der Schändung der Frauen von Deutschland nach der bedingungslosen Kapitulation, ist die amerikanische, kapitalistische, freie wirtschaftliche Note. Die Zeitung Christian Century vom 5. Dezember 1945 berichtet:

    Der amerikanische Kommandeur der Militärpolizei, Oberstleutnant Gerald F. Beane, sagte, daß Vergewaltigung für die Militärpolizei kein Problem darstelle, weil „ein bißchen Lebensmittel, eine Tafel Schokolade oder ein Stück Seife Vergewaltigung unnötig zu machen scheinen Denken Sie darüber nach, wenn sie verstehen wollen, wie die Situation in Deutschland ist..“

    Dr. George N. Schuster, Präsident des Hunter College, stellte nach einem Besuch der amerikanischen Zone fest:

    Sie haben alles gesagt, wenn Sie sagen, daß Europa nun ein Platz ist, wo die Frau ihren jahrhundertelangen Kampf um Anstand verloren hat, denn nur die Unanständigen leben.

    Ausgenommen diejenigen, die Kontakte zu Mitgliedern der Streitkräfte herstellen können, können Deutsche von Seife zu Schuhen nichts bekommen.[15]

    L.F. Filewood schrieb am 5. Oktober 1945 in der Weekly Review:

    Junge ungebundene Mädchen wandern herum und bieten sich für etwas zu essen oder ein Bett an….Ganz einfach, sie haben etwas behalten, was sie verkaufen können, und sie verkaufen es….. Als eine Art zu sterben, mag es schlimmer sein, als zu verhungern, aber es schiebt das Sterben um einige Monate hinaus – oder sogar um Jahre.[16]

    Bezeichnenderweise erklärt die Potsdamer Deklaration:

    Die alliierten Armeen haben ganz Deutschland besetzt, und das deutsche Volk hat begonnen, für die unter der Führung jener begangenen schrecklichen Verbrechen zu büßen, die es in der Stunde des Erfolges so öffentlich gutgeheißen und denen es blindlings gehorcht hat.

    Sie vergißt zu erklären, daß die Verbrechen, die von den alliierten Besatzungsarmeen begangen wurden, diejenigen, die den Nazi-Armeen zur Last gelegt werden, in den Schatten stellen würden. Nachdem der Krieg jetzt vorbei ist und die Hitze des Kampfes soweit nachgelassen hat, daß wir in der Lage sind, die kalten Tatsachen zu betrachten, muß es dem amerikanischen Volk klargemacht werden, daß vieles von dem, was man es glauben gemacht hat, Propaganda war. Daß sich, zum Beispiel, die deutsche Armee den Menschen in besetzten Gebieten gegenüber, deren Regierungen die Konventionen von den Haag und Genf unterzeichnet hatten, sehr korrekt verhalten hatte. Die Tatsachen sind bestens bekannt und stehen außer Frage, trotz des gegenteiligen Bildes, das früher als Teil des schrecklichen Kriegsgeschäftes in der Presse gezeichnet wurde.

    William L. Shirer beschreibt am 17. Juni 1940 in seinem Berliner Tagebuch (S. 412), wie viele französische Frauen bei der ersten deutschen Besatzungswelle, aus Furcht davor, was die deutschen Armeen mit ihnen machen würden, aus Paris geflohen waren.

    Es scheint so, schrieb er, als ob die Pariser wirklich glauben, daß die Deutschen ihre Frauen vergewaltigen und noch schlimmeres den Männern antun würden…. Die anderen, die blieben, sind um so mehr erstaunt über das – soweit – korrekte Verhalten der Truppen.

    Und ihr Verhalten änderte sich nie.

    Nachdem Frederick C. Crawford, Präsident der Thompson Products, eine Inspektionstour unternommen hatte, bei der er zusammen mit anderen aus dem Kriegsministerium Gebiete besucht hatte, die während der Dauer von vier Jahren von Deutschen besetzt gewesen waren, sagte in seinem „Bericht von der Kriegsfront“:

    Die Deutschen nahmen gegenüber den Bewohnern eine vorsichtige Haltung ein…. Es wurde uns erzählt, daß, wenn ein Bürger sich strikt um seine Angelegenheiten kümmerte und nicht an politischen oder Untergrund-Tätigkeiten gegen die Besatzungsarmee teilnahm, er mit Korrektheit behandelt wurde.[17]

    Anmerkungen

    [1] Aus „In den Händen unserer russischen Alliierten,“ Der Wanderer, 11. April 1946
    [2] Time, 29. Jan. 1945
    [3] Nord Amerika, 6. Dez. 1945, wie von Dr. A.J. App in Deutsche Kriegsgefangene als Sklavenarbeiter, 4. Dez. 1945, S. 11554, zusammengefaßt
    [4] B.J. Kospoth, London, 4. Aug. 1945, Washington Times Herald, und Congressional Record, 4. Dez. 1945, S. 11554
    [5] Walter Trohan, Washington, 6. Febr. 1945, Chicago Tribune Press Service
    [6] David Darrah, Stuttgart, Deutschland, 2. Juli 1945, Chicago Tribune 11.04.1999 Press Service
    [7] Associated Press, Nürnberg, Deutschland, 24. Febr. 1946
    [8] Associated und United Press, Frankfurt/M., Deutschland, 24. April 1946
    [9] Edward P. Morgan, Nürnberg, Deutschland, 3. April 1946, Chicago Daily News Press Service
    [10] Hal Foust, Berlin, 17. Aug. 1946, Chicago Tribune Press Service
    [11] Hal Foust, Berlin, 22. Juli 1946, Chicago Tribune Press Service
    [12] Lee Hills, Frankfurt/M., Deutschland, 8. Aug. 1946, Chicago Daily News Foreign Service
    [13] Wie Nr. 11
    [14] Wie Nr. 10
    [15] Dr. A.J. App, Ravishing the Women of Conquered Europe
    [16] Catholic Digest, Dezember 1945
    [17] Wiedergegeben aus Ravishing the Women of Conquered Europe von Dr. A.J. App
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    Quelle: http://web.archive.org/web/20110819140407/http://www.zundelsite.org/old_zundelsite/german/keeling/V.html

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