Grußwort Stephan Weil zum Schlesiertreffen

Grußwort des Nie­der­säch­si­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Ste­phan Weil anläss­lich des Deutsch­land­tref­fens der Schle­sier am 20. und 21. Juni 2015 in Han­no­ver

Zum fünf­ten Mal fin­det das Deutsch­land­tref­fen der Schle­sier wie­der in Han­no­ver statt, der Haupt­stadt des Paten­lan­des der Schle­sier. Es ist mir eine große Freude, die Hei­mat­ver­trie­be­nen und Flücht­linge aus Schle­sien, ihre Ange­hö­ri­gen sowie alle Gäste hier in Han­no­ver will­kom­men zu hei­ßen. Das Deutsch­land­tref­fen der Schle­sier steht in die­sem Jahr unter dem Motto „Gemein­sam für Schle­sien“. Hier­durch wer­den die gemein­sa­men Anstren­gun­gen sowohl auf deut­scher als auch auf pol­ni­scher Seite um ein gutes Ver­hält­nis deut­lich zum Aus­druck gebracht. Gerade am Tage des Gedenk­ta­ges für die Opfer von Flucht und Ver­trei­bung und 70 Jahre nach Been­di­gung des von Deutsch­land begon­ne­nen und mit unvor­stell­ba­ren Opfern ver­bun­de­nen Zwei­ten Welt­krie­ges ist es wich­tig, auf die wech­sel­volle Geschichte Schle­si­ens und die Ver­söh­nungs­leis­tung der ver­trie­be­nen Schle­sier hinzuweisen.

Die Rolle als Brü­cken­bauer haben die Ver­trie­be­nen bereits im Jahre 1950 in der „Charta der deut­schen Hei­mat­ver­trie­be­nen“ ange­nom­men. Sie tra­ten für ein geein­tes Europa ein, „in dem die Völ­ker ohne Furcht und Zwang leben kön­nen“. Heute tra­gen viel­fäl­tige Begeg­nun­gen zwi­schen Deut­schen und Polen dazu bei, das Zusam­men­wach­sen in einem geein­ten Europa zu unter­stüt­zen. Zu nen­nen sind hier­bei die Besu­che in der alten Hei­mat der Schle­sier und die zahl­rei­chen Kon­takte mit den dort leben­den Men­schen, die dazu geführt haben, dass sich beson­ders im kul­tu­rel­len und sozia­len Bereich zahl­rei­che Part­ner­schaf­ten von Schu­len, Kin­der­gär­ten und Städ­ten auf bei­den Sei­ten ent­wi­ckelt haben. Ein Zei­chen der beson­de­ren Ver­bun­den­heit Nie­der­sach­sens mit den Schle­si­ern und mit Schle­sien ist der Kul­tur­preis Schle­sien, der jähr­lich im Wech­sel in Nie­der­sach­sen und Schle­sien ver­lie­hen wird. […] Ste­phan Weil, Nie­der­säch­si­scher Minis­ter­prä­si­dent

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One Response to Grußwort Stephan Weil zum Schlesiertreffen

  1. Waffenstudent says:

    Warum gewährt man regelmäßig den mit staatlichen Schweigegeldern alimentierten Ministerpräsidenten das Grußwort? Sie schaden den Vertriebenen und nutzen die weite Öffentlichkeit nur, um sich zu profilieren. Laßt doch einfach mal eine schlesische Uroma ein paar Sätze stammeln. Das ist allemal ehrlicher

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