Volksbund mit neuem Leitbild folgt dem Zeitgeist

Image635672105449110527Kassel – Pünktlich zum Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge einen Ent­wurf für sein neues Leitbild vorge­legt. Darin heißt es unter anderem: „Wir sehen einen unauflöslichen Zusammenhang zwischen den Kriegen und ihren Folgen mit den totalitären Diktaturen des 20. Jahr­hunderts. Wir erkennen und be­nennen den Zweiten Weltkrieg als Angriffs- und rassisch motivierten Vernichtungskrieg, als ein vom na­tionalsozialistischen Deutschland verschuldetes Verbrechen. Wir be­ziehen in unser Gedenken an die Toten die Auseinandersetzung mit unserer Verantwortung, mit Ursa­chen und Folgen der Kriege ein.“ Durch diese Formulierungen se­hen sich diejenigen bestätigt, die bei der Wahl des ehemaligen DDR-Außenministers und SPD-Bundes­tagsabgeordneten Markus Meckel zu dessen Präsidenten befürchtet hatten, der Volksbund werde sich unter seiner Führung von einer Kriegsgräberorganisation zu einer zeitgeistkonformen volkspädago­gischen Bildungseinrichtung ent­wickeln. (PAZ)

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