Satzungsänderung: Sudetendeutsche verzichten auf "Rechtsanspruch auf die Heimat"

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“Heimatrecht ist Menschenrecht” – Auf dieses Recht verzichtet nun die Sudetendeutsche Landsmannschaft

Die Sudetendeutsche Landsmannschaft fordert nicht länger die „Rückgabe“ ihrer früheren Heimat. Das hat die Bundesversammlung des Vertriebenenverbandes beschlossen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Demnach zielen die Verbandszwecke nicht mehr darauf, nach dem Zweiten Weltkrieg beschlagnahmtes Eigentum zurückzuerhalten. Gestrichen ist auch das Ziel, den „Rechtsanspruch auf die Heimat, deren Wiedergewinnung und das damit verbundene Selbstbestimmungsrecht der Volksgruppe durchzusetzen“.

Die Sudetendeutschen lebten bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs in den Randgebieten der heutigen Tschechei.  Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ die tschechoslowakische Regierung die deutschsprachige Bevölkerungsgruppe vertreiben und enteignen. Ungezählte Deutsche wurden bestialisch ermordet!  2,8 Millionen Sudetendeutsche kamen in den Westen Deutschlands.

Der tschechische Außenminister Lubomir Zaoralek begrüßte die jetzige Entscheidung des Verbands. „Das ist keine Überraschung – es ist eine der Voraussetzungen für eine Verbesserung der Beziehungen“, sagte der Sozialdemokrat im Sender CT.

Als neues Ziel der Landsmannschaft wurde festgelegt, „Vertreibungen, ethnische Säuberungen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, menschen- und völkerrechtswidrige Enteignungen“ weltweit zu ächten. Geschehenes Unrecht sei „auf der Grundlage eines gerechten Ausgleichs zu heilen“. Die EU-Grundrechtecharta müsse für alle Mitgliedstaaten uneingeschränkt gelten.

Nachdem die Sudetendeutsche Landsmannschaft nunmehr nichtmehr Vertreterin der Interessen den Heimatvertriebenen aus dem Sudetenland ist fordern wir hiermit die Mitglieder der  Sudetendeutsche Landsmannschaft auf, diese Landsmannschaft zu verlassen und sich neu zu organisieren.

Wer sein eigenes Recht verrät, wird zum Diener des Unrechts!

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5 Responses to Satzungsänderung: Sudetendeutsche verzichten auf "Rechtsanspruch auf die Heimat"

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  3. Danke für diesen Artikel. Passend hierzu hatte ich zum Ausdruck bringen wollen, daß jede Medaille ihre zwei Seiten gehabt hatte; der Mensch selten das war, was er schien; der Prozeß des Aufwachens seine Zeit benötigen wird, bis ein jeder sich selbst und den Unterschied zwischen Scheinwelt und Wirklichkeit voller Bewußtheit wird erkennen können (natürlich alles im Rahmen der eigenen Erfahrungen und Möglichkeiten, IQ, Gesundheit, mentale Verfassung usw.). Die Wahrheit hatte jeden verfolgt, bis der Betreffende sie in ihrer Tiefe und Vollkommenheit entsprechend dem eigenen geistigen Vermögen (was unbegrenzt trainierbar ist) erkannt gehabt hatte. ( Einladung )

  4. Heimatrecht says:

    Es gilt § 33 BGB, wonach Satzungsänderungen nur mit einer Dreiviertelmehrheit beschlossen werden können. Und diese kam nicht zustande. Da der mit CSU-Bonzen verseuchte Vorstand der „Sudetendeutschen LM“ das Ergebnis der Abstimmung rechtwidrig als angenommen betrachtet, wird der Witikobund dagegen vor Gericht klagen.

    http://www.witikobund.de/gegendarstellung-satzungsaenderung-unrechtmaessig/

    https://www.facebook.com/witikobund

  5. Friedland says:

    Damit stehen diese landsmannschaftlichen Verräter in trauter Zweisamkeit mit dem Verbrecher Benesch, welch eine Tragödie!
    Meine abgrundtiefe Verachtung vor solchen Kreaturen, die den begangenen Völkermord an ihren Landsleuten und das Völkerrecht mit Füßen treten.
    Diese sogenannte Landsmannschaft, ein Parteiklüngel der sog. CSU, besitzt kein Recht mehr, für die Sudetendeutschen zu sprechen!!!!!!!

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