Pressemitteilung der Landsmannschaft Ostpreußen e.V.

zur Sitzung des Stiftungsrates der Stiftung Flucht Vertreibung Versöhnung und zum Amtsverzicht des Stiftungsdirektors Prof. Dr. Manfred Kittel:

DSC00336Der Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen, Stephan Grigat, erklärt zur Sitzung des Stiftungsrates der St…iftung Flucht Vertreibung Versöhnung und zum Amtsverzicht des Stiftungsdirektors Prof. Dr. Manfred Kittel:
Mit Unbehagen hat die Landsmannschaft Ostpreußen die Vorgänge der letzten Wochen in der Stiftung Flucht Vertreibung Versöhnung zur Kenntnis genommen.
Die Landsmannschaft Ostpreußen bedauert, dass Stiftungsdirektor Prof. Dr. Manfred Kittel um seine Versetzung gebeten und seine Tätigkeit in der Stiftung beendet hat – eine direkte Folge einer von interessierter Seite gegen ihn geführten und offenbar gegen den Erfolg des Gesamtprojektes gerichteten Kampagne.
Wenngleich die Zusammenarbeit mit Prof. Kittel nicht immer störungsfrei war, sind seine wissenschaftliche Reputation und seine Fachkompetenz hinsichtlich der Einordnung und Bewertung des Vertreibungsunrechts unbestritten. Der noch zu findende Nachfolger wird sich daran messen lassen müssen.
Sehr befremdlich ist die Art und Weise, in der der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beraterkreises, Prof. Dr. Stefan Troebst, diese Kampagne angestoßen hat und sowie die Beteiligung auch anderer Mitglieder des Beraterkreises daran. Kritik wurde nicht in den dafür vorgesehenen Gremien, sondern in der Öffentlichkeit geführt. Die Vorwürfe, die zum Sturz des Stiftungsdirektors führten, hatten bei genauerem Hinsehen wenig Substanz, zumal die Aufnahme der kritisierten Ausstellung ins Stiftungsprogramm von Troebst selbst angeregt worden war.
Nicht hinnehmbar ist das Infragestellen der Stiftungskonzeption durch mehrere Mitglieder des Wissenschaftlichen Beraterkreises. Dieses Vorgehen lässt den Schluss zu, dass die betreffenden Berater die Grundlage ihrer Beratungstätigkeit entweder nicht kennen oder nicht akzeptieren.
Die Vertrauensbasis innerhalb der Stiftung einerseits und zwischen der Stiftung und der interessierten Öffentlichkeit andererseits, namentlich den vom Vertreibungsunrecht Betroffenen, ist beschädigt. Vordringliche Aufgabe aller Beteiligten ist, neues Vertrauen zu schaffen. Die Konsequenzen dieser Affäre sollten sich nicht auf den Rücktritt des Stiftungsdirektors beschränken.

"Pressemitteilung der Landsmannschaft Ostpreußen e.V.", 5 out of 5 based on 2 ratings.
Tagged , , . Bookmark the permalink.

4 Responses to Pressemitteilung der Landsmannschaft Ostpreußen e.V.

  1. Geste says:

    Die einzelnen Vertriebenen – Landsmannschaften sollten sich bemühen, ihre Einheit zu bewahren und nicht durch Zwist und Streit zu zerstören. Nicht sie waren es, die Unfrieden in die Welt getragen haben, sondern sie sind es, denen durch die gewaltsame Vertreibung schwerstes Unrecht geschehen ist! Bald jährt sich der siebzigste Jahrestag seit Kriegsende und noch immer noch nicht ist eine befriedigende Lösung für die widerrechtlich Vertriebenen gefunden. Die Verantwortung dafür trägt der angeblich humanere Westen, der vom Neid geplagt, sich nicht überwinden kann, das von ihm verursachte Unrecht zu beseitigen.

  2. Heimatrecht says:

    „Unbehagen“ ist schon etwas wenig. Die rote Linie wurde verletzt. Die Landsmannschaften und der BdV müßten schärfsten Protest einlegen oder sich sogar aus dem Projekt aussteigen, in dem die Vertreiberstaaten und BRD-Halunken die Geschichte der Vertreibung fälschen.

    Grigat und die anderen Funktionäre können doch nicht ernsthaft erwarten, der Nachfolger von Kittel könnte wie Kittel weitermachen. Das wird die Vertreiberlobby auf jeden Fall verhindern.

  3. Heimatrecht says:

    Das … in der Sache ist besonders dieser Martin Schulze Wessel.

    Wessel diese erbärmliche Figur, arbeitet eng mit den „Wissenschaftlern“ der Vertreiberstaaten zusammen und ist einer der Hauptverantwortlichen dafür, daß das ZgV zu einem Zentrum für die Rechtfertigung panslawistischer Vertreibung umfunktioniert wird. Das geht aus seinen eigenen Worten klar hervor. Und auch aus seinen Büchern. Dem Herzen nach ist er zutiefst Slawist. Sojemand, der ein den Vertreibern genehmes selektives Geschichtsbild propagiert, bezeichnen nur sehr angepasste Geister als „Historiker“.

    Es ist vielmehr so, daß solche Figuren den Historiker-Berufsstand Schande und Schaden bereiten. Er ist freilich nicht der einzige der dies tut. Solche Leute gibt es zuhauf. Die sind dann sehr um den „Historischen Kontext“ der Vertreibung besorgt, der sich ihrer Behauptung nach aus dem 2. Wk. ergibt. In Wirklichkeit ergibt sich dieser Kontext aus den wahnsinnigen panslawischen Gebietsansprüchen, die schon ein Jh. zuvor erdacht und verbreitet worden sind ! Die zB. in die polnische Expansionspolitik der Zwischenkriegszeit mündeten. Das sind Fakten, die von diesen „Historikern“ bewusst unterschlagen werden !!!

    Antideutsche Geschichtsdarstellungen zu verbreiten dürfte eine sehr einträgliche Geschäftsidee sein.

    Die Vertriebenen hingegen werden durch solche Figuren erneut vertrieben, diesmal aus der kollektiven Erinnerung des deutschen Volkes. Und das größte Vertreibungs-Verbrechen in der Geschichte der Menschheit bleibt nicht nur ungesühnt, sondern auch unaufgearbeitet und erhält sogar durch die etablierte alliierte und vertreiberstaatliche Geschichtsdarstellung seine Rechtfertigung.

    Ein unfassbarer Zustand in einem Staat, der sich als „demokratisch“ etikettiert.

  4. Nonkonformer says:

    es ist doch offensichtlich, daß alle – wirklich alle – Vertriebenen=
    funktionäre, meist mit CDU/CSU-Parteibuch, eiinge wenige auch mit SPD (Schlager) oder gar grünem (Horecek) Parteibuch nur
    eines tun : die Interessen ihrer Partei wahren unter völliger
    Verantwortungslosigkeit gegenüber ihren nur noch wenigen schutzbefohlenen Heimatvertriebenen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.