Prussia arbeitet mit Königsberger Museum zusammen

Image635479606457136271Am 18. September fand im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin die Eröffnung der Ausstellungen „Der Erste Weltkrieg. Sichtweise ein Jahrhundert danach“ und „Der Große und Vergessene Erste Weltkrieg. Seiten der Erinnerung“ statt. An der Veranstaltung nahmen Wissenschaftler, Diplomaten, Medienvertreter, Mitarbeiter des Berliner Stadtmuseums sowie russische und deutsche Interessierte teil. Im Rahmen der offiziellen Eröffnung sprach der Präsident der Prussia, Gesellschaft für Geschichte und Landeskunde Ost- und Westpreußens e.V., Hans-Jörg Froese, ein Grußwort. In diesem Rahmen überreichte er dem anwesenden Direktor des „Kaliningrader Museums für Geschichte und Kunst“, Sergej Alexandrowitsch Jakimow, für das Museum die Ernennungsurkunde zum Mitglied der Gesellschaft. Die Urkunde wurde anhand einer Vorlage der vormaligen Altertumsgesellschaft Prussia gestaltet und nunmehr verwandt. Zur Freude beider Seiten handelt es sich um die erste Mitgliedschaft einer Institution aus Russland in der Prussia-Gesellschaft.
In der Ausstellung, die von der Museumsvereinigung „Museen Moskaus“ zusammen mit dem Berliner Stadtmuseum zum Thema „Der Erste Weltkrieg. Sichtweise ein Jahrhundert danach“ vorbereitet wurde, werden Agitationsplakate aus dem Ersten Weltkrieg präsentiert. Plakate sind eine spezielle Richtung der Kunst, ein Instrument zur Beeinflussung der Menschen mit Hilfe von Elementen des grafischen Designs einerseits und politischer Kunst andererseits. Sie erlauben es, die Sicht auf die Ereignisse von zwei entgegengesetzten Seiten auszuwerten. In der Ausstellung wurden seltene Fotografien aus der Sammlung des militärhistorischen Museums für Artillerie, Ingenieur- und Fernmeldeeinheiten Sankt Petersburg, des Nationalen Historischen Museums Weißrusslands und des Staatlichen Literarischen Museums von Weißrussland präsentiert.       
„Der 1. Weltkrieg. Sichtweise ein Jahrhundert danach“ ist noch bis zum 30. Oktober zu sehen. „Der Große und Vergessene Erste Weltkrieg. Seiten der Erinnerung“ hat bis zum 5. Oktober geöffnet. 
Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur, Friedrichstraße 176-179, 10117 Berlin, Telefon (030) 20302252. Öffnungszeiten des Hauses: Mo-Fr., 10 bis 20 Uhr, Sa/So., 12 bis 18 Uhr. Öffnungszeiten der Ausstellungen: Di-Fr, 14 bis 19 Uhr, Sa/So., 12 bis 18 Uhr.

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