Sudetendeutsche: Posselt an der Spitze

Der CSU-Europaabgeordnete Bernd Posselt (57) übt künftig beide Spitzenämter der Sudetendeutschen – Sprecher der Volksgruppe und Bundesvorsitzender der Landsmannschaft – in Personalunion aus. Der Außen- und Europapolitiker war schon bisher als Sprecher der oberste Repräsentant der Sudetendeutschen. Nunmehr wählte ihn die Sudetendeutsche Bundesversammlung zusätzlich zum Bundesvorsitzenden, also in das zweithöchste Amt der Sudetendeutschen. Posselt steht für einen Aussöhnungs- und Verständigungskurs zwischen Tschechen und Sudetendeutschen. Er gehörte zu den Wegbereitern des Tauwetters zwischen den Regierungen in Prag und München in den letzten Jahren.

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2 Responses to Sudetendeutsche: Posselt an der Spitze

  1. Druidenstein says:

    Wer hat Euch denn den Herrn auf den Bauch gebunden? Der kann die deutsche Geschichte ab 1900 doch nur im Ausland per Umerziehung erlernt haben!

    Bernd Posselt distanziert sich nicht von Schäuble, der Putins Vorgehen mit dem Hitlers anno 1938 verglichen hatte.

    Bernd Posselt, Europaabgeordneter der CSU und Sprecher der suddetendeutschen Volksgruppe, äußerte Verständnis für Schäuble: „Ich kann Wolfgang Schäuble verstehen. Er spricht damit die berechtigte Warnung vor einer Appeasement-Politik aus.“

    Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article126410787/Merkel-lehnt-Schaeubles-Nazi-Vergleich-ab.html

    Männer der Wahrheit und Zeitzeugen der Ereignisse von 1939 berichteten mir, daß das letzte amtierende Staatsoberhaupt freiwillig nach Berlin reiste, und dort persönlich im den sofortigen Einmarsch der Wehrmacht und deren Schutz bat!

    Genau am 14. März 1939 traf am Abend der tschechische Staatspräsident Emil Hácha zusammen mit Außenminister František Chvalkovský in der Neuen Reichskanzlei in Berlin ein. Hácha hatte um dieses Gespräch nachgesucht. Er wußte sehr wohl, daß die Intrigeninsel alles heimlch und gründlich für einen Bürgerkrieg vorbereitet hatte.

    Nach dem Abzug der Wehrmacht und der Besetzung der wiedergegründeten Tschechoslowakei 1945 durch die Rote Armee wurde er am 13. Mai 1945 im Schloss Lány in Untersuchungshaft genommen. Nach tschechoslowakischer Lesart starb er wenige Wochen später unter nicht ganz geklärten Umständen in einem Gefängniskrankenhaus!

    • admin says:

      Lieber Druidenstein, wir berichten über Fakten aus dem Bereich der Vertriebenen – unabhängig davon, ob wir Herrn Posselt nun befürworten oder ablehnen! Mit Ihrer historischen Sicht liegen Sie ohne Frage richtig!

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