DVD: Verbrechen an Deutschen

Alfred de Zayas

Verbrechen an Deutschen

Preis: 9.95 EUR

Deportation, Zwangsaussiedlung und ethnische Säuberung

Mehr als 15 Millionen Menschen deutscher Volkszugehörigkeit wurden in den Jahren 1944 bis 1948 aus ihrer Heimat vertrieben. Mehr als zwei Millionen Menschen haben diese Vertreibung nicht überlebt. Hierbei handelte es sich um die größte ethnische Säuberung in der Menschheitsgeschichte.

Ein Thema, das in Deutschland noch immer ein Tabu ist. Eine »erzwungene Wanderung« nannte es ein ehemaliger Bundespräsident oder von »humanen« Zwangsumsiedlungen ist die Rede, wenn es in Wirklichkeit um die Vertreibung der Deutschen aus den Provinzen Ost- und Westpreußen, Pommern, Schlesien und dem Sudetenland geht. Eine Vertreibung mit Genozidcharakter!

So muss es auch hier einmal wieder ein ausländischer Völkerrechtler sein, der amerikanische Professor Dr. Alfred de Zayas, der sich dieses brisanten Themas annimmt und die Schieflage in der öffentlichen Diskussion korrigiert: »Die Vertriebenen waren Opfer der Unmenschlichkeit der Sieger, heute sind sie Opfer der Diffamierung durch viele Medien und dem Zeitgeist verhaftete Historiker.« Er zeigt, mit welcher Bestialität die Vertreibung von den Siegern vollzogen wurde, und er lässt auch die schrecklichen Gräueltaten nicht unter den Tisch fallen, die der größte Bevölkerungstransfer aller Zeiten mit sich brachte.

Erhältlich beim KOPP-VERLAG

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2 Responses to DVD: Verbrechen an Deutschen

  1. Druidenstein says:

    ERSTER BEITRAG:

    Augenzeugenbericht der Deutsch-Brasilianerin Frau Leonora Geier.

    Am Morgen des 16. Februar (1945) besetzte eine russische Abteilung das RAD-Lager Vilmsee bei Neustettin. Der Kommissar bedeutete mir in gutem Deutsch, daß das Lager aufgelöst sei und daß wir als uniformierte Einheit sofort in ein Sammellager transportiert würden. Da ich als Brasilianerin Angehörige einer verbündeten Nation der Alliierten war, betreute er mich mit der Führung des Transportes, der nach Neustettin in den Hof einer ehemaligen Eisengießerei ging. Wir waren etwa 500 Maiden des weiblichen RAD. Der Kommissar behandelte uns sehr höflich und wies uns die Fremdarbeiter-Baracken des Werkes zu. Der angewiesene Platz war jedoch für alle zu eng, weshalb ich bei dem Kommissar vorstellig wurde. Er sagte, daß es ja nur vorübergehend sei, und daß ich in die Schreibstube kommen könnte, wenn es für mich zu eng wäre, was ich gerne annahm. Sofort bedeutete er mir, keinen Kontakt mehr mit den anderen aufzunehmen, da diese Angehörige einer illegalen Armee wären. Meine Vorhaltung, daß dies nicht den Tatsachen entspräche, schnitt er mit der Bemerkung ab, daß ich erschossen würde, wenn ich in irgendeiner Form nochmals etwas ähnliches wiederhole.

    Ich hörte plötzlich lautes Geschrei und schon brachten zwei Rotarmisten fünf Mädchen herein. Der Kommissar befahl ihnen, die Kleider abzulegen. Als diese sich aus Scham widersetzten, hieß er mich es ihnen zu tun, und mit ihnen ihm zu folgen. Wir schritten über den Hof zur ehemaligen Werksküche, die man völlig ausgeräumt hatte, bis auf ein paar Tische an der Fensterseite. Es war entsetzlich kalt und die Bedauernswerten zitterten. In dem großen, gekachelten Räume erwarteten uns einige Russen, die anscheinend sehr obszöne Bemerkungen machten; denn jedes Wort wurde mit lautem Lachen quittiert. Der Kommissar bedeutete mir, hinzusehen, wie man aus Herrenmenschen Jammerlappen mache. Nun kamen zwei Polen, nur mit einer Hose bekleidet herein, bei deren Anblick die Mädchen aufschrieen. Rasch hatten sie die erste ergriffen und mit dem Rücken über die Tischkante gebogen, bis ihre Gelenke knackten. Ich war fast einer Ohnmacht nahe, als der eine das Messer zog und ihr die rechte Brust vor den Augen der anderen herunterschnitt. Dann hielt er einen Augenblick inne und schnitt die andere Seite ab. Ich habe noch nie einen Menschen so verzweifelt schreien hören wie dieses Mädchen. Nach dieser Operation stach er mehrmals das Messer in den Unterleib, was wiederum vom Johlen der Russen begleitet war.

    Die Nächste schrie um Gnade, doch vergebens, da sie besonders hübsch war, hatte ich den Eindruck, man tat das schaurige Werk sehr langsam. Die anderen drei waren ganz zusammengebrochen, sie schrieen nach ihrer Mutter und bettelten um einen raschen Tod, doch auch sie ereilte das Schicksal. Die Letzte war noch ein halbes Kind mit einer kaum entwickelten Brust, ihr riß man buchstäblich das Fleisch von den Rippen, bis der weiße Knochen zum Vorschein kam.

    Wieder brachte man fünf Mädchen herein, diesmal hatte man genaue Auslese getroffen, alle waren gut entwickelt und hübsch. Als sie die Leiber der Vorgängerinnen sahen, begannen sie zu weinen und zu schreien. Mit schwacher Kraft versuchten sie verzweifelt sich zu wehren. Doch es half ihnen nichts, die Polen wurden immer grausamer. Der einen schnitten sie den Leib der Länge nach auf und gossen eine Dose Maschinenöl hinein, das sie zu entzünden versuchten. Die andere schoß ein Russe in das Geschlechtsteil, bevor sie ihr die Brüste abschnitten.

    Ein großes Gejohle begann, als aus einer Werkzeugkiste eine Säge gebracht wurde. Jetzt zerriß man den übrigen Mädchen die Brüste damit, was in kurzem den Boden in Blut schwimmen ließ. Ein Blutrausch packte die Russen. Laufend brachte man Mädchen.

    Wie in einem roten Nebel sah ich das schreckliche Geschehen, immer wieder vernahm ich den unmenschlichen Aufschrei beim Martern der Brüste und das laute Aufstöhnen beim Verstümmeln der Schamteile. Als mir die Knie versagten, zwang man mich auf einen Stuhl, der Kommissar achtete stets darauf, daß ich hinblickte, ja, als ich mich erbrechen mußte, hielten sie sogar inne bei der Marterung. Ein Mädchen hatte sich nicht ganz entkleidet, es mochte auch etwas älter als die übrigen sein, deren Alter um siebzehn Jahren lag. Man tränkte ihren Büstenhalter mit Öl und entzündete dies, was gelang, und während sie aufschrie, trieb man ihr einen dünnen Eisenstab in die Scheide, bis dieser am Nabel heraustrat.

    Auf dem Hofe liquidierte man mit Knüppeln ganze Gruppen von Mädchen, nachdem man die hübschesten für diesen Marterraum ausgesondert hatte. Die Luft war erfüllt vom Todesgeschrei vieler hundert Mädchen. Doch angesichts dessen, was sich hier abspielte, war der Totschlag draußen geradezu human. Es war eine furchtbare Tatsache, daß keines der hier verstümmelten Mädchen die Besinnung verlor. Jede erlitt die Verstümmelung bei vollem Bewußtsein. Im Entsetzen waren alle gleich in ihren Äußerungen, stets war es das Gleiche, das Betteln um Gnade, der hohe Schrei beim Schneiden der Brust und das Stöhnen beim Verletzen der Geschlechtsteile. Mehrmals unterbrach man das Morden, um das Blut herauszukehren und die Leichen wegzuschaffen.

    Am Abend fiel ich in ein starkes Nervenfieber. Von da an fehlt mir jede Erinnerung bis zu dem Zeitpunkt, in dem ich in einem Lazarett erwachte. Deutsche Truppen hatten vorübergehend Neustettin zurückerobert und somit uns befreit. Wie ich später erfuhr, wurden in den drei Tagen der ersten russischen Besetzung etwa 2000 Mädchen ermordet, die sich in der Umgegend in RAD-, BDM- und sonstigen Lagern befanden.

    Frau Leonora Geier, geb. Cavoa. ”

    Die Berichte der deutsch-brasilianischen Staatsbürgerin Leonore Geier, geb. Cavoa, geb. am 22. 10. 1925, als Tatzeugin wurden auch von Bernhard Wassermann und Manfred Haer, Angehörigen der Inf.-Geschütz- und Ausbildungskomp. I G 81 bestätigt, die nachträglich mit den Bergungsarbeiten in den Lagern betraut waren, als nach einem vorübergehenden Rückzug der 1. weißrussischen Armee die deutsche Wehrmacht nach einem Gegenstoß Neustettin wieder befreit hatte.

    Die Zeugin war zu dieser Zeit als Schreibhilfe im Lager „Vilmsee“ des weiblichen Arbeitsdienstes tätig. Als Brasilianerin galt sie vor der russischen Armee als Verbündete im Zwangseinsatz des NS-Staates. Die Darlegung dieser Vorrechte weist ein Schriftstück aus, welches vorlag und den Stempel der weißrussischen Armee trägt. Der Bericht wurde am 6. Oktober 1956 verfaßt und gibt die Ereignisse vom 16., 17. und 18. Februar 1945 wieder.

    QUELLENANGABE:

    Anzeiger der Notverwaltung des deutschen Ostens im Deutschen Reich. Heft 5-6/1994 Seite 57 und 58

    Hierzu steht auf Seite 57 noch folgender Hinweis:

    Herr Architekt Dipl.-Ing. Erwin Groke.Witzendorffstraße 31, 21339 Lüneburg, schickt den Bericht einer Dame ein, Frau Leonora Geier geb. Cavoa, bisher allein abgedruckt von Der Scheinwerfer, ODAL-Druck u. Verlag E. Hefendehl, 96476 Rodach-Sülzfeld, Nr.11,15. November 1994. Die angeschriebene Patengemeinde von Neustettin, Gemeinde Gellersen, und Herr Dr. Edgar Jahn, CDU-Mitglied aus Neustettin, hatten nicht geantwortet.- „Wir zögern“, zumal in einer Weihnachtsnummer, dieses schreckliche Geschehen so ungeschützt abzudrucken. Durch kleinsten Druck breiten wir einen Gefühlswallung hemmenden Schleier darüber. Herr Groke bittet dringend darum, daß sich Leser melden, die etwa Angehörige in dem unten beschriebenen RAD-Lager hatten. Frau Geier möchte mit diesen Lesern in Verbindung treten. (Und dann folgt obiger Text in kaum lesbarer Kleinstschrift mit der Überschrift: Die deutsch-brasilianische Staatsbürgerin Keonora Geier-Cavoa berichtet) Siehe auch: http://www.extremnews.com/premium/zeitg … 09fe0774f8

    Origialquelle. http://doc01.50g.com/weinlein.html

    FUNDSACHE:

    1.Weil vermehrt die Kriegsgreuel, welche an Deutschen begangen wurden, vor allem von der jüngeren Generation mangels Phantasie und Geschichtskenntnis geleugnet werden, füge ich noch ein paar Informationen nach. Unbedingt ansehen muß der geschichtsinteressierte Deutsche den nachfolgenden Filmbeitrag, der die Ereignisse von 1941/42 in Feodosia auf der Krim behandelt:

    http://de.youtube.com/watch?v=3gp6Nb…eature=related

    2.Weil auch die Ereignisse vom 16.02.1945 in Neustettin vermehrt als Spinnereien eines deutschen perversen Hurenbockes ausgelegt werden, trage ich noch eine disbezüglich sachdienliche Quellenangabe nach, welche ich bei Altermedia finden konnte:

    Diese grausamen bestialischen Morde wurden bestätigt. In Kürze habe ich erst mal das gefunden, aber das gibt es sicher noch besser. Quelle ist gerade zu lang, daher nur Zitat:

    “Allem Grauen zum Trotz sei dennoch um der Opfer willen hier der Bericht wiedergegeben.
    Die Berichte der deutsch-brasilianischen Staatsbürgerin Leonore Geier, geb. Cavoa, geb. am 22.10.1925, als Tatzeugin wurden auch von Bernhard Wassermann und Manfred Haer, Angehörigen der Inf.-Geschütz-und Ausbildungskomp I G 81 bestätigt, die nachträglich mit den Bergungsarbeiten in den Lagern betraut waren, als nach einem vorübergehenden Rückzug der 1. weißrussischen Armee die deutsche Wehrmacht nach einem Gegenstoß Neustettin wieder befreit hatte.”

    Quelle:http://de.altermedia.info/general/th….html#comments

    3.Ebenso füge ich allgemeine sachdienliche Hinweise bei, welche mit Fleiß bei Altermedia zu diesem Themenkomklex zusammengetragen wurden. Vor allem die bestialische Ermordung einer Deutschen Maid bei Magdeburg durch drei US-Nescher sollte man nie vergessen und zu jedem Befreiungsritual immer wieder den „Befreiern“ auftischen:

    Wohlweislich hat man die Leiden der Frauen nicht dokumentiert. Alles wurde unter den Tisch gekehrt. Allein aus meiner Verwandschaft kämen ganze Bücher von Vorkommnissen zum Vorschein.
    Wohl denen, die gleich sterben mußten, Schande auf die, die jungen Frauen die Syphilis übertrugen, an denen diese unschuldigen Wesen verfaulten.
    Wenn Deutsche berichten: Greuelpropaganda, wenn Polen, Russen, Tschechen, Juden aufzählen: Alles noch untertrieben!

    Nie vergessen werde ich die Reportage eines Fotografen einer x-bliebigen US-Kompanie, die er von der Normandie bis zur Elbe begleitete:
    Bei Magdeburg erhielten die US-Amerikaner Feuer aus einem MG. Diese Waffe wurde von einer jungen Frau bedient. Daraufhin ließ man 3 Schwarze diese Frau vergewaltigen. Im Anschluß an diese Schweinerei wurde der jungen Deutschen ein Bajonett in die Scheide gestoßen.
    Gesehen im Nachtprogramm des sogenannten Deutschen Fernsehens.

    Quelle: eneral/thomas-brehl-das-grosste-kriegsverbrechen-im-zweiten-weltkrieg-160208_12951.html#comments

    4. Schließlich trage ich noch als allgemeine Quellenangabe folgende Zusammenraffung nach:

    Das beste und reichhaltigste Nachschlagewerk ist nach wie vor die “Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa”. Bearbeitet von Theodor Schieder. Hrsg. v. Bundesministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte. 1954-61

    Band I/1, I/2, : Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus den Gebieten östlich der Oder-Neisse.
    Bd. I/3 Polnische Gesetze und Verordnungen 1944 – 1955.
    Bd. II Das Schicksal der Deutschen in Ungarn.
    Bd. III Das Schicksal der Deutschen in Rumänien.
    Bd. IV/1, IV/2 Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus der Tschechoslowakei.
    Bd. V Das Schicksal der Deutschen in Jugoslawien.

    1. Beiheft Ein Tagebuch aus Pommern 1945 – 46. Aufzeichnungen von Käthe von Normann.
    2. Beiheft Ein Tagebuch aus Prag 1945 – 46. Aufzeichnungen von Margarete Schell.
    3. Beiheft Ein Bericht aus Ost- und Westpreussen 1945 – 1947. Aufzeichnugen von Hans Graf von Lehndorff. / Ortsregister

    5500 Seiten Dokumentation und Information.

    In Antiquariaten noch zu haben und in wahrscheinlich jeder Bibliothek.
    Steht auch in meinen Bücherschrank.

    Quelle: eneral/thomas-brehl-das-grosste-kriegsverbrechen-im-zweiten-weltkrieg-160208_12951.html#comments

    ZWEITER BEITRAG:

    Neuere Hinweise fand ich jetzt im Schlesier-Jahrgang 1995. Mit dem Massaker näher beschäftigt hat sich: Dipl. Ing. Erwin Groke, Witzendorffstraße 31, 21399 Lüneburg (s. „Der Schlesier“ Nr. 10 vom 10.März 1995). „Dem Schlesier“ gingen daraufhin mehrere interessante Zeugenberichte zu:

    Ein damals 24jähriger Panzerführer war in der ersten Hälfte Februar 1945 in Cottbus mit anderen Besatzungen zu einer Ersatz-Abteilung zusammengestellt und dann nach Frankfurt/Oder verlegt worden. Am 15. Februar wurden rund 20 Panzerbesatzungen mit Infanterie-Waffen ausgestattet und zunächst auf LKW und dann im Fußmarsch in Richtung Neustettin in Marsch gesetzt. Sie sollten in einem Wald westlich von Neustettin bereitgestellte Panzer übernehmen und mit diesen einen Gegenangriff in Richtung Osten fahren. Der Zug des Zeugen griff einen Vorort von Neustettin an, der auch eine Bahnstation hatte.

    „Nach Erledigung einiger PAK ergaben sich die Russen. Rund 200 kamen aus den Häusern und ließen sich auf dem Vorplatz des Bahnhofs nieder (Anm. Saarlänner: Habe ich leichte Zweifel – möglicherweise hatten sie sich verschossen ?) Dann geschah etwas Unerwartetes. Einige deutsche Frauen rannten auf die Russen zu und stachen mit Messern und Gabeln auf die Russen ein. Die Gefangenen waren unsere Schutzbefohlenen, das durften wir nicht zulassen. Erst als ich eine MP-Garbe vor den Frauen in die Luft abgab, wichen sie zurück und beschimpften uns, dass wir diese Bestien auch noch schützten.

    Sie forderten uns auf, in die Häuser zu kommen und uns die Bestialitäten anzusehen. Wir taten es nach und nach und waren total erschüttert, so was hatten wir noch nicht erlebt – unfassbar abscheulich. In vielen Zimmern lagen entblößte tote Frauen. Sie hatten in den Unterleib eingeritzte Hakenkreuze, ihre Eingeweide quollen teils heraus, die Brüste waren zerschnitten, die Gesichter zerschlagen und auf-gequollen. Andere waren mit Händen und Füßen an Möbeln angebunden und massakriert. Aus der Scheide steckte ein Besenstiel heraus, bei einer anderen ein Reisigbesen usw. Für mich als junger Mann von 24 Jahren ein erschütternder Anblick, unfassbar.

    Dann berichteten die Frauen: Die Mütter mussten erleben, wie ihre zehn-und zwölfjährigen Töchter von ca. 20 Typen vergewaltigt wurden und die Töchter die Vergewaltigungen der Mütter erleben- auch der Großmütter. Frauen, die sich wehrten, wurden brutal zu Tode gequält. Da gab es kein Erbarmen!

    Viele Frauen waren nicht aus dem Ort; sie waren aus anderen Orten vor den Russen geflohen – hierher. Sie berichteten auch von dem Schicksal der RAD-Maiden, deren Lagerbaracken von den Russen eingenommen waren. Als das Massaker an den Maiden begann, konnten sich einige unter den Baracken verkriechen. Sie konnten dann nachts fliehen und berichteten uns.
    Es waren drei dieser Maiden. Die Frauen und Mädchen sahen und erlebten z.T. das, was Frau L. Geier schildert. Die von uns befreiten Frauen befanden sich in einer kaum beschreibbaren Verfassung. Sie waren übermüdet, hatten einen verwirrten, stieren Gesichtsausdruck. Einige waren nicht ansprechbar…

    Nachdem wir die Folgen dieser unmenschlichen Bestialitäten gesehen und erlebt hatten, waren wir ungeheuer motiviert.
    Wir wussten, das der Krieg nicht mehr zu gewinnen war; es war uns aber eine Verpflichtung, dass wir bis zur letzten Patrone zu kämpfen hatten.“ Soweit ein Soldat als Zeitzeuge. Dieser Bericht lässt zwei Schlussfolgerungen zu:

    1. Auch im Februar 1945 beachtete die Deutsche Wehrmacht noch die Regeln des Kriegsrechtes, obwohl angesichts der Erlebnisse vieler Soldaten an der Ostfront in Ostpreußen, Pommern und Schlesien dazu übermenschliche Kräfte erforderlich waren.

    2. Der Bericht von Frau L. Geier aus Neustettin direkt und des Panzersoldaten aus der Umgebung von Neustettin machen deutlich, das es sich nicht um wenige Einzelfälle, sondern um „flächendeckende“ Grausamkeiten handelt. („Der Schlesier“ vom 10.März 1995) Quelle: http://www.nexusboard.net/showthread…hreadid=283300

    Ich habe selbst die Ausgabe von 1995 noch. Ein weiteres unvorstellbares Massenverbrechen an unschuldigen Deutschen, über das heute der Mantel des Schweigens gehüllt werden soll. Die Polen werden sich wohl kaum um die Massengräber der deutschen Frauen kümmern.

    DRITTER BEITRAG:

    Heute vor 63 Jahren in Neustettin:

    In diesem Zusammenhang verweise ich auf die Schilderung einer BDM-Führerin, die einst im deutschen Fernsehen ihr ähnliches diesbezügliche Erlebnis schilderte. Sie war 1945 mit ihrer Mädchenschaft im Osten stationiert, als eine Einheit der Waffen-SS auf dem Weg zur Front in ihrer Nähe Quartier bezog. Schnell sprach sich die Anwesenheit der Soldaten unter den Maiden herum, und sehr bald kam unter Ihnen zu ersten schweren Disziplinverletzungen. Als die BDM-Führerin bemerkte, daß sie ihre Gruppe nicht mehr im Griff hatte, ging sie selbst zu den SS-Männern, um sich zu beschweren und von dort Solidarität einzufordern. Wie sie allerdings die Elite des Führers in Augenschein nahm, mußte sie feststellen, daß es sich hierbei um die schönsten Jünglinge handelt, die Europa aufzubieten hatte. So sahen es anscheinend auch die BDM-Maiden, welche nach der aufregenden Nacht, die sie widerrechtlich mit den Soldaten zugebracht hatten, nicht mehr zu halten waren, einfach ihr Lager verließen und mit der SS-Einheit Richtung Front marschierten. Das war Meuterei. Der eigenmächtige Abmarsch aus dem BDM-Lager, war gleichzeitig das letzte, was die BDM-Führerin von ihrer Mädeltruppe gesehen und gehört hat.

    VIERTER BEITRAG:

    Ein Land vergisst sich selbst

    Heute wurde meine Tante zu Grabe getragen. Als Kinder hörten wir sie gerne Geschichten erzählen, nicht so sehr wegen des Inhalts, sondern wegen des eigentümlichen Auf und Ab der Sprachmelodie und des unnachahmlich gerollten „R“, welches an entsprechender Stelle dann und wann aufblitzte.

    (Von Yorck Tomkyle)

    Es gab bei uns im Ort Einige, die diesen Dialekt sprachen, doch es lag immer eine seltsame Traurigkeit in ihren Augen, die uns Kinder gleichsam faszinierte und unheimlich, weil fremd, war. Die meisten von ihnen waren Fischer mit großen rauen Händen und zerfurchten Gesichtern. Sie alle aber waren Gestrandete, die, fern der unwiederbringlich verlorenen Heimat, von der Vergangenheit träumten.

    Meine Tante war diesbezüglich allerdings eine Ausnahme: sie träumte nicht von der Vergangenheit. Sie war eine lebenslustige Frau, die uns Kindern allerdings einige Rätsel aufgab, da sie weder verheiratet noch sonst irgendwie verbandelt war. Eine „alleinstehende Dame“ war in meinen Kindertagen eine Rarität und ich bekenne, dass wir uns immer mal wieder eifrig darum bemühten, der Ursache dafür auf die Spur zu kommen. Entsprechende Nachfragen bei meinen Eltern blieben allerdings lange Zeit ohne Erfolg, wobei es mir nicht verborgen blieb, dass sie darauf immer mit einem gewissen Unbehagen reagierten. Selbstredend steigerte dies die Neugierde natürlich noch. Was war das für ein Geheimnis, das diese Tante mit dem eigentümlichen Dialekt mit sich herumtrug?

    Viel später dann, als man meine Schwester und mich für reif genug hielt, erzählte man uns hinter vorgehaltener Hand, warum meine Tante manchmal – was gar nicht zu ihr passte – so still war: sie war ebenso wie die schweigsamen Fischer in Ostpreussen geboren und aufgewachsen. Als der Krieg ihre Heimat erreichte, war sie 18 oder 19 Jahre jung – ein Mädchen aus gutem Hause, dem die Welt zu Füßen zu liegen schien.

    Viel zu lange wurden die Menschen in Ostpreussen über das wahre Ausmaß der verzweifelten Lage belogen und als sich die „Goldfasane“ um Erich Koch schließlich feige absetzten, war es für das Gros der Menschen dort zu spät. Sie wurden von der russischen Dampfwalze überrollt. Was das bedeutete, bekamen zuerst die Menschen in Nemmersdorf zu spüren und auch meine Tante wurde von den sowjetischen Siegern entsprechend befreit. Schließlich nahm sie sich ein russischer Offizier als Sexsklavin, was wenigstens den Massenvergewaltigungen durch marodierende und betrunkene Soldaten ein Ende machte. Auch blieben ihr die Vergewaltigungslager erspart, von denen aus wöchentlich hunderte von zerstörten Mädchen mit Lastwagen zu den Erschießungskommandos in die Wälder gekarrt wurden, weil sie mit Geschlechtskrankheiten infiziert worden waren.

    Irgendwann war das Martyrium meiner Tante dann beendet, der Offizier kehrte heim zu Frau und Kind und in dem Bewusstsein, sich als Sieger genommen zu haben, was ihm zustand. Zurück blieb ein Häuflein Mensch, das den Rest seines Lebens damit zubrachte, vor dieser Vergangenheit davonzulaufen und es nie schaffte, eine dauerhafte Beziehung aufzubauen.

    Ich nehme an, dass es hunderttausenden von Frauen so ging wie ihr. Die Wenigsten haben darüber geredet, teils aus Scham, teils um die Häme der Nachgeborenen und Umerzogenen zu vermeiden, die in den fetteren Jahren dieses Landes jede Äußerung mit dem selbstgefälligen Hinweis auf Schuld und verdiente Sühne totschlugen. Eine solche zweite Vergewaltigung wollten, konnten sie sich nicht antun lassen. So räumten sie die Trümmer auf, schufen die Grundlagen für unseren heutigen Wohlstand – und schwiegen.

    Heute wurde meine Tante zu Grabe getragen – es war, auf ihren ausdrücklichen Wunsch, ein namenloses, ein anonymes Grab. Sie hinterlässt keine Nachkommen, keine Spuren und – welche Konsequenz! – niemand könnte an ihrem Grabe trauern, selbst wenn er es wollte. Ein im doppelten Sinn ausgelöschtes Leben.

    Natürlich: die Familie wird ihr Andenken ehren, doch ein Ende ist absehbar, wenn die Menschen, die sie kannten nicht mehr sind. Spätestens dann wird sich auch die Erinnerung an meine Tante auflösen. Es wird sein, als hätte es sie nie gegeben.

    Doch halt! Da es so viele dieser Tanten, Mütter, Schwestern und Töchter gab: sollte ihrer nicht auch auf anderer, als der rein privaten und familiären Ebene gedacht werden? Ist nicht das Schicksal meiner Tante zugleich ein – wenn auch schmerzender – Teil des Schicksals dieser Nation? Hätte nicht ein Land, das so selbstverliebt all der Schande gedenkt, die es auf sich geladen hat, die Pflicht, auch meiner Tante und ihrer Leidensgenossen zu gedenken? Wer hält ihr Andenken aufrecht und sorgt dafür, dass ihr Leid nicht nur durchfühlt wurde, um verhöhnt und weggelogen zu werden? Ist solches Gedenken, ist die Erinnerung an die Trauer darüber nicht eigentlich eine selbstverständliche Verpflichtung dieses Landes?

    Die Antwort auf diese Fragen finde ich dieser Tage einmal mehr im täglichen Buhei der hiesigen Gazetten: da ducken sich die, die gelobt haben, Schaden vom Volk abzuwenden, feige weg, wenn interessierte Kreise im In- und Ausland mit der Brechstange versuchen, die Vertretung der Menschen, die es am meisten betrifft daran zu hindern, die Inhalte des „Zentrum gegen Vertreibung“ mitzugestalten. Von einigen dieser Volksvertreter erwartet man sowieso nichts mehr. Aber andere werden sicher bei der nächsten Wahl ein ähnliches Aha-Erlebnis haben, wie so viele, die jetzt erleben mussten, wie die, welche sich jahrelang dafür eingesetzt haben, auch deutsches Leid nicht zu vergessen, gedemütigt und mit einem Tritt vor die Tür gesetzt wurden.

    Unsere Erinnerungs-„Kultur“ gleicht dem Tunnelblick eines an Retinitis Pigmentosa Erkrankten. Bei dieser Erkrankung engt sich das Gesichtsfeld immer mehr ein, bis der Leidende schließlich gänzlich erblindet. Das historisch-kulturelle Gesichtsfeld dieses Landes hat in rasanter Geschwindigkeit abgenommen. Meine Tante und ihre Leidensgenossen sind im toten Winkel. Wie so vieles Andere. Dieses Land vergisst sich selbst. Im Stadium des Tunnelblicks kann der Kranke sich nicht mehr im Raum orientieren und alleine gehen. Er ist auf fremde Hilfe angewiesen.

    Der deutsche Tunnelblick führt dazu, dass sich devote deutsche „Eliten“ von anderen sagen lassen, was man im toten Winkel sehen könnte. So entsteht im Hirn des Kranken ein Bild von sich selbst, welches andere entworfen haben. Andere, die möglicherweise kein vitales Interesse daran haben, dass dieses Land seine Selbstachtung wieder findet. Und so taumelt es mit Tunnelblick und toten Winkeln in die Geschichtslosigkeit, wo es schließlich von Anderen, Vitaleren, absorbiert werden wird.

    Die Krankheit der Deutschen hat in diesen Tagen ihr Menetekel bekommen. Einen besseren Ort hätte es sich wahrlich dafür kaum suchen können: im Klüngel-Köln, wo Habgier und Eitelkeiten der oberen Etagen die ganze Stadt zersetzen, versank die jahrtausendealte Erinnerung der Stadt und der Region buchstäblich im Boden. Wozu auch die Kultur und Geschichte einer Nation archivieren, an die man sich nicht mehr erinnern will?!

    Vor der kalten Konsequenz, mit der die in der Tiefe der Stadt bohrenden und nagenden Maschinen der Tunnelbauer schicksalhaft die Attitüde des gegenwärtigen Zeitgeists in Deutschland in ein greifbares Großereignis verwandelten, muß man erstarren. Ja! Das ist die ultimative Realisierung des deutschen Tunnelblicks, die physische Vernichtung der Erinnerung. So gesehen kann man verstehen, warum sich der Aufschrei über die unwiederbringlichen Verluste jenseits des Feuilletons in Grenzen hielt.

    Meiner Tante rufe ich dennoch den unsterblichen Satz Stefan Georges nach: „Übt an uns Mord. Und reicher blüht was blüht!“
    Das Band zwischen uns und unseren Ahnen kann ein lächerlicher Zeitgeist nicht zerschneiden.

    Quelle: http://www.pi-news.net/2009/03/ein-land … ch-selbst/

    NACHSATZ:

    Der nachfolgende Text entstammt aus der Quelle: http://www.vho.org/D/ugwkg/2.html

    Was du schreibst stimmt ! Jetzt fällt mir auch wieder ein Bericht ein, vor Jahren gelesen: Der handelte von einen amerikanischen Piloten, der über Deutschland abgeschossen und gefangen genommen wurde. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände wurde er – nach der Befreiung des Lagers durch die Rote Armee – als Deutscher angesehen und nach Sibirien deportiert. Auf dieser Fahrt sah er, wie das Wachpersonal deutsche, verschleppte Mütter vor den Augen derer Kinder brutal vergewaltigten und danach aus dem fahrenden Zug schmissen. Darüber war er schockiert, vor allem durch den Umstand, daß die Wagons amerikanicher Herkunft waren, verschifft im Rahmen der Hilfslieferungen von Amerika an Rußland während des Krieges. In den Wagons waren noch die Typenschilder der amerikanischen Hersteller angenietet. Dieser Bericht gelang zu McCarthy und dieser trug ihn vor dem Senat vor, aber wie du schon geschrieben hast, war der alles andere als erwünscht.

    SCHLUß:

    “Die Deutschen müßten Engel oder Heilige sein, um zu vergessen und zu vergeben, was sie an Ungerechtigkeiten und Grausamkeiten zweimal in einer Generation zu erleiden hatten, ohne daß sie ihrerseits die Alliierten herausgefordert hätten. Wären wir Amerikaner so behandelt worden, unsere Racheakte für unser Leiden würden keine Grenzen kennen.” (Reverend Ludwig A. Fritsch, Ph. D., D. D. emer., Chicago,

    UND:

    Hier ein Verweis auf in der brD verbotene, eingezogene und verbrannte Literatur von Carl-Friedrich Berg.

    Carl-Friedrich Berg
    Wolfsgesellschaft
    Die demokratische Gemeinschaft und ihre Feinde

    http://www.vho.org/D/w/

    Carl-Friedrich Berg
    In Sachen Deutschland
    Insider-Protokoll über die Liquidation einer Nation

    http://www.vho.org/D/isd/

  2. Druidenstein says:

    DER MASSENMORD AN DEUTSCHEN IN DEMMIN ANNO 1945 IM MAI

    PROLOG:

    Herzlich willkommen in der kleinen Hansestadt Demmin in Vorpommern
    – an den Flüssen Peene, Tollense und Trebel
    – an den Bundesstraßen B194 und B110 – an der Bahn Neustrelitz-Stralsund.

    Quelle: http://www.demmin.de/

    RÜCKBLICK:

    Massenselbstmord in DEMMIN
    von Frank Wolfgang Sonntag
    (Rundfunksender FAKT, 22.09.2003)
    (mit einigen Anmerkungen von N. Dikigoros)
    (Anhang zu: Ein‘ feste Burg ist unser Götze)
    Der Massenselbstmord von Demmin. In den letzten Kriegstagen bringen sich viele Menschen in dem kleinen Ort um. Der Grund: Angst vor den Russen.

    Winter 1944/45. Die Rote Armee rückt auf Deutschland vor. Die Schlachten werden erbittert geführt. Doch auch die Zivilbevölkerung wird Opfer eines bestialischen Hasses, eines Hasses, der auch durch Stalins Propagandisten Ilja Ehrenburg geschürt wird. Zitat aus einem von ihm verfassten Pamphlet:

    „Brecht mit Gewalt den Rassenhochmut der germanischen Frauen, nehmt sie als rechtmäßige Beute.“

    Der Vernichtungskrieg den die Deutschen so grausam in die Sowjetunion getragen haben, kommt mit aller Brutalität zurück. [Dummes Zeug: Die wenigen deutsche Soldaten, die sich Vergewaltigungen oder sonstiger Übergriffe auf die russische Zivilbevölkerung zuschulden kommen ließen, wurden sofort standrechtlich erschossen, Anm. Dikigoros]

    Die schreckliche Bilanz dieses angestauten Hasses: Zwei Millionen deutsche Frauen und Mädchen wurden vergewaltigt. [Da hat sich Herr Sonntag wohl um eine Null nach unten verschätzt, Anm. Dikigoros] Manche wurden von den Vergewaltigern umgebracht, andere nahmen sich aus Angst das Leben. Panik brach aus wie z.B. Demmin.

    O-Ton: Heinz-Gerhard Quadt
    „Hierher waren wir Anfang Mai 1945 geflüchtet, meine Mutter und vier Geschwister. Hier wollte sie ins Wasser springen. Ich habe sie zurück gehalten und dadurch sind meine drei Geschwister, meine Mutter und ich am Leben geblieben.“

    Wovon Heinz-Gerhard Quadt im Mai´45 seine Mutter und Geschwister abhalten konnte – fast 900 Demminer taten es: Sie nahmen sich das Leben. Die meisten von ihnen ertränkten sich in den Flüssen Peene und Tollense.

    O-Ton: Heinz-Gerhard Quadt
    „Noch nach Wochen trieben hier die Leichen an, blau, aufgedunsen, verfingen sich im Schilf und am Ufer des Flusses.“

    Der Grund für die beispiellose Selbstmordwelle: Angst. Angst vor den Russen.
    Die Rote Armee kam am 30. April nach Demmin in Vorpommern. Die Stadt wurde geplündert und angezündet. Haus für Haus, Straßenzug für Straßenzug fielen den Flammen zum Opfer. Die gesamte Altstadt wurde niedergebrannt.
    Ein Ereignis in dieser alten Apotheke war der Grund für den Vandalismus der Russen: Der Apotheker, ein strammer Nazi, lud einige russische Offiziere nach dem Einmarsch zur Siegesfeier mit seiner Familie. Doch der Apotheker hatte den Wein vergiftet. Die Russen starben gemeinsam mit der Apothekerfamilie. Als der Giftmord von der Roten Armee entdeckt wurde, zündeten die Soldaten das Haus an. [Selbst wenn an diesem Märchen etwas dran wäre: Diesen Vorwand, pardon „Grund“ hätten die Russen doch schwerlich gebraucht, wie sie zuvor und danach tausendfach bewiesen. Oder will uns Herr Sonntag weis machen, in allen von den Russen zerstörten und ausgeplünderten deutschen Orten, deren Bevölkerung vergewaltigt und/oder ermordet wurde, hätte zuvor irgendjemand einen oder mehrere Russen vergiftet? Alle deutschen – und polnischen und rumänischen und ungarischen und tschechischen – Orte, die von der Roten Armee „befreit“ wurden, waren grundsätzlich zwei Tage zur Plünderung pp. frei gegeben, Anm. Dikigoros]
    Die Einwohner Demmins hatten Fürchterliches zu ertragen.

    O-Ton: Schwester
    „Und meine Schwester war die erste, die vergewaltigt wurde, und da hat meine Mutter Angst gehabt, dass sie überhaupt nicht mehr lebt. Und da haben wir immer wieder versucht, an der Tür mit ihr zu sprechen und haben gerufen ´Antworte doch bitte´, aber sie gab keine Antwort. Und da sagte meine Mutter ´Sie ist bestimmt schon tot´. Und sie kam ja am Morgen wieder raus. Da sagte sie ´Ja, wenn ich rauswollte, wenn ich den Mann von mir abwälzen wollte oder was, dann war er eben immer wieder wach und war wieder da. Ich konnte nicht raus kommen.´“

    Aus der brennenden Stadt floh die Familie in ein „Kalkofen“ genanntes Gehöft.

    O-Ton: Schwester
    „Und im Kalkofen waren dann verschiedene Menschen, auch ältere und auch junge und u. a. eine Frau, die sehr weinte und auch jammerte, dass sie mindestens fünfzigmal vergewaltigt wurde. Sie blutete und man brachte sie rein, und da hat sie gesagt ´Ich will nicht mehr leben´. Und wissen Sie, auf Grund dessen, dass wir dieses Furchtbare alles so miterleben mussten, hatten wir alle auch den gleichen Gedanken, ein Weiterleben unter dieser Russenherrschaft, das kann es nicht mehr geben.“

    Die Ausschreitungen in der Stadt hielten über Wochen an, selbst nach Kriegsende. Die Rote Armee setzte sich in Demmin fest, ein Schnapslager fiel in ihre Hände. Unter den 15.000 Einwohnern brach Panik aus: Jeder 17. beging Selbstmord.

    Der Autor Antony Beever hat gerade ein Buch über die Gräuel am Ende des Krieges veröffentlicht. In russischen Archiven fand der Brite Geheimberichte wie den folgenden an Geheimdienstchef Berija und Stalin, die also über die Exzesse informiert waren. Darin heißt es:

    „Selbstmorde unter den Deutschen, insbesondere unter Frauen treten inzwischen weit verbreitet auf.“

    O-Ton: Antony Beevor:
    „We found this in fact in some of the reports in the soviet archives where woman who had tried to commit suicide and when were intelligated by SMERSCH or NKWD „Why do you tried to commit suicide?“ and they account because we were raped time after time by all these drunken soldiers and we couldn´t face it any longer. And they also said we found, that the german propaganda had actually been right.“

    („Wir haben das tatsächlich in einigen Berichten in den sowjetischen Archiven gefunden, dass Frauen, die versucht hatten Selbstmord zu begehen, danach von den Geheimdiensten vernommen wurden und auf die Frage, warum sie versucht hatten sich das Leben zu nehmen, erzählten, dass sie immer wieder von betrunkenen Soldaten vergewaltigt wurden und das nicht länger ertragen konnten. Und sie haben auch gesagt, sie fänden, dass die deutsche Propaganda wirklich recht gehabt hat.“)

    Diese Berichte führten dann zu einem Umdenken auch bei Stalin. Doch die Maschinerie der Brutalität, gespeist aus russischen Hassreden und deutschen Verbrechen, war nicht mehr zu stoppen. Auch nicht in Demmin. Dort hat es sich Heinz-Gerhard Quadt seit vierzig Jahren zur Aufgabe gemacht, die tragischen Maiwochen zu erforschen.

    O-Ton: Heinz-Gerhard Quadt
    „Eine alte, eingesessene Demminer Handwerker- und Geschäftsfamilie band sich mit ihren Kindern aneinander, es waren der alte Herr mit seiner Frau, der Sohn dazu mit Frau und fünf Kindern. Neun Personen. Und gingen aneinander gebunden voller Verzweiflung in die nahe Tollense.

    Pfarrer Wessels ging in den ersten Maitagen hier auf dem Friedhof und findet eine Frau mit ihrem Kind tot vor. Und daneben zwei kleine Jungen, die jammern. Und es stellt sich heraus: Die Mutter hatte die ganze Familie vergiftet, bei den beiden Jungen hat das nicht so gewirkt und sie erwachten nun und hatten neben sich die tote Mutter und das Schwesterchen.“

    Während des DDR-Regimes wurden die Demminer Toten verschwiegen. Quadt versuchte, gemeinsam mit dem Friedhofsverwalter, ihre Zahl zu ermitteln. Die Totenbücher des Mai ’45 sind dick: Seitenweise Ertrunkene, vor allem Frauen und Kinder. Die Leichen wurden in einem Massengrab beigesetzt. Unter diesem Rasen liegen fast 900 Demminer, die die Verzweiflung in den Freitod trieb. An das Grauen erinnert keine Gedenktafel, kein Schulbuch erwähnt den wohl größten Massenselbstmord der deutschen Geschichte.

    Quelle: http://diki.heliohost.org/demmin1945.htm

    SPÄTER FRONTBERICHT (Walküre berichtet):

    Der Massenselbstmord von Demmin

    Wie nach mittelalterlichem Kriegsrecht wurde die pommersche Stadt Demmin nach ihrer Eroberung durch die Sowjetarmee im Mai 1945 zur Brandschatzung freigegeben. Die Panik der Bürger mündete in einer beispiellosen Selbstmordwelle.

    Als die Rote Armee im Herbst 1944 erstmals die Grenzen des Deutschen Reiches überschritt, begann für Millionen Zivilisten eine Schreckenszeit. Der Krieg, der in der Sowjetunion 20 Millionen Todesopfer forderte, zeigte nun auch den Deutschen sein furchtbarstes Gesicht. Willkürliche Erschießungen, Vergewaltigungen und Plünderungen durch die vorrückenden Truppen und später durch die Besatzer wurden zum schrecklichen Alltag. Die Welle aus Hass und Rache erreichte Anfang Mai 1945 im vorpommerschen Demmin ihren Höhepunkt. Die Kleinstadt wurde von Rotarmisten gebrandschatzt, die Bevölkerung terrorisiert. Hunderte oder gar Tausende hielten das nicht aus und brachten sich um – einer der schrecklichsten Massenselbstmorde aller Zeiten.

    Was der genaue Anlass für die Ausschreitungen der Soldaten war, ist bis heute umstritten. Norbert Buske, der für die Landeszentrale für politische Bildung in Mecklenburg-Vorpommern ein Heft über die Zerstörung Demmins verfasste, zählt mehrere Gründe auf: Die abziehenden deutschen Truppen hatten die Brücken über die Flüsse Tollense und Peene gesprengt, so dass die Rote Armee, die am 30. April kampflos in die bis dahin unzerstörte Stadt einrückte, nicht weiter konnte und sich so viele Truppen in der Stadt stauten. Zudem waren in Demmin große Alkoholvorräte gelagert, die den Soldaten für ihre Feiern zum 1. Mai in die Hände fielen. Letzter Funke war dann wohl der Tod mehrerer Offiziere, die vermutlich vergifteten Wein getrunken hatten.

    Spur der Verwüstung
    In der Nacht begannen die meist betrunkenen Soldaten dann, in der Stadt mit knapp 20.000 Einwohnern zu marodieren. Hunderte Frauen und Mädchen wurden vergewaltigt, viele Bewohner getötet und aus den Wohnungen wurde alles gestohlen, was wertvoll erschien. Als die Kampftruppen dann am Tage über Notbrücken weitergezogen waren, steckten die verbliebenen Soldaten die Stadt planmäßig an. Zwei Drittel Demmins brannten nieder, das Löschen wurde der Bevölkerung drei Tage lang verboten.

    „Das Geschehen verursachte bei den Menschen eine Massenhysterie“, sagt der Rostocker Historiker Fred Mrotzek. Er schätzt, dass sich etwa 1200 bis 2500 Menschen das Leben nahmen. Viele nahmen Gift, andere erschossen sich, ganze Familien ertränkten sich in der Tollense. Eine Augenzeugin berichtet: „In einer Breite von 1,5 bis 2 Metern säumten Babywäsche, andere Bekleidungsstücke, insbesondere kostbare Frauenkleider und Pelze, Ausweise, Pässe und Geld die im Frühlingskleid prangenden Auen am Fluss.“ Noch Wochen später wurden Leichen aus der Tollense geborgen.

    Der Hass und die Gewalt der sowjetischen Soldaten kamen nicht von ungefähr. Bei ihrem Vormarsch durch ihr zerstörtes Land sahen sie, welche Verbrechen die Deutschen dem russischen Volk angetan hatten. Mit dem Erreichen der Grenzen der Sowjetunion und der Vertreibung der Invasoren war jedoch laut Mrotzek für den einfachen Rotarmisten das Kriegsziel des „Großen Vaterländischen Krieges“ erreicht. Um sie zu motivieren, bis nach Berlin weiter zu marschieren, habe ihnen die Armeeführung reiche Beute versprochen. Der Besitz der besiegten Deutschen sei zur Plünderung freigegeben worden, die Frauen zur Vergewaltigung.

    „Das Geschehen verursachte bei den Menschen eine Massenhysterie“, sagt der Rostocker Historiker Fred Mrotzek. Er schätzt, dass sich etwa 1200 bis 2500 Menschen das Leben nahmen. Viele nahmen Gift, andere erschossen sich, ganze Familien ertränkten sich in der Tollense. Eine Augenzeugin berichtet: „In einer Breite von 1,5 bis 2 Metern säumten Babywäsche, andere Bekleidungsstücke, insbesondere kostbare Frauenkleider und Pelze, Ausweise, Pässe und Geld die im Frühlingskleid prangenden Auen am Fluss.“ Noch Wochen später wurden Leichen aus der Tollense geborgen.

    Der Hass und die Gewalt der sowjetischen Soldaten kamen nicht von ungefähr. Bei ihrem Vormarsch durch ihr zerstörtes Land sahen sie, welche Verbrechen die Deutschen dem russischen Volk angetan hatten. Mit dem Erreichen der Grenzen der Sowjetunion und der Vertreibung der Invasoren war jedoch laut Mrotzek für den einfachen Rotarmisten das Kriegsziel des „Großen Vaterländischen Krieges“ erreicht. Um sie zu motivieren, bis nach Berlin weiter zu marschieren, habe ihnen die Armeeführung reiche Beute versprochen. Der Besitz der besiegten Deutschen sei zur Plünderung freigegeben worden, die Frauen zur Vergewaltigung.

    „Nichts lustigeres als ein Berg deutscher Leichen“
    „In Soldatenzeitungen, Flugblättern und im Rundfunk wurde ausdrücklich zu Rache und Vergeltung aufgerufen“, weiß Mrotzek. In einem rituellen Hassgesang hieß es etwa: „Es gibt nichts lustigeres für uns als einen Berg deutscher Leichen. Hänge sie auf und sieh zu, wie sie in der Schlinge strampeln. Brenne ihre Häuser nieder und freue Dich an den Flammen.“ Die derart aufgeputschten Soldaten waren auch nach Kriegsende von der Armeeführung nur schwer unter Kontrolle zu bringen. Erst mit einem Gesetz vom März 1949, das Vergewaltigung mit bis zu 15 Jahren Arbeitslager bestrafte und mit der rigiden Kasernierung der Truppen bekam die Führung die Soldaten in den Griff.

    Quelle: http://www.zweiter-weltkrieg-lexikon.de … f=10&t=509

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