Die deutsche Vergangenheit des Oppelner Bahnhofs kehrt zurück!

Image635294522568622998Ein Grund zur Freude! Bei der Renovierung des Bahnhofs in Oppeln hat man oberhalb der Kassen alte, vorher zugeschmierte Wappen enthüllt. Die Polnische Bahn bestätigt das, was vorher nur vermutet wurde – es sind Wappen von Königreichen, Fürstentümern und Städten des alten deutschen Kaiserreiches! Die deutsche Vergangenheit des oppelner Bahnhofs kehrt zurück! Der Angelegenheit wird die Zeitung der Deutschen in Polen Wochenbaltt.pl auf den Grund gehen!

Die ganze Angelegenheit ist noch etwas mysteriös. Die Zeitung der Deutschen in Polen Wochenblatt.pl wird versuchen sich der Aufklärung anzunehmen. Wir wissen nur, dass die Wappentafeln bei der Renovierung des Bahnhofes, die schon eine weile dauert, enthüllt worden sind. Die Konservatoren haben die organalen Farben der Wappenschilder wiederhergestellt.

Lange hat man sich darüber Gedanken gemacht, was die Wappen repräsentieren. Die Redaktion von Wochenblatt.pl sowie andere Mitglieder der deutschen Minderheit vermuteten, dass es sich um Farben der Königreiche, die sich im alten deutschen Kaiserreich vereinigt haben und die noch heute Farben der Bundesländer sind, handelt. Jetzt bestätigt die Information aber ein Sprecher der Polnischen Bahn.

Im Moment hat man erst fünf von insgesamt zehn Wappen enthüllt. Die Reisenden können sich schon die Farben von Mecklenburg, Sachsen, Baden, Bayern und Bremen ansehen. Man weiß noch nicht welche Farben auf den anderen Tafeln sich befinden, sie werden später enthüllt.

Eines ist sicher: Die deutsche Vergangenheit des Oppelner Bahnhofs kehrt zurück! Quelle

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One Response to Die deutsche Vergangenheit des Oppelner Bahnhofs kehrt zurück!

  1. Druidenstein says:

    Die Steine und Schienen sprechen Deutsch

    Wenn man lange zu Fuß den Eisenbahnlinien im fernen Ostpreußen folgt, stellt man irgendwann fest, daß dort auf den Schienen der Name ihres Herstellers eingeprägt wurde: Krupp steht dort deutlich zu lesen. Auch auf den Kanaldeckeln in Schlesien findet man durchweg die Namen deutscher Hersteller: Krupp, Borsig, Hösch, Mannesmann, Siemens, AEG und viele andere sind die Bezeichnungen der in Metall gegossenen Namen von Produkten, denen man im östlichen Oderland auch zukünftig noch lange begegnen wird. Auch die Steine der Region sprechen mehrheitlich deutsch. Das heißt aber noch lange nicht, daß an dem hervorstechenden ostdeutschen Kulturwerk nur fleißige deutsche Hände gewirkt haben. Nein, das kann man wirklich nicht sagen, denn ebenso viele fleißige polnische Hände packten in Essen bei Krupp und Berlin bei Borsig tüchtig mit an, um die Eisenbahnschienen und Kanaldeckel zu produzieren, denen man heute im polnisch verwalteten Ostdeutschland begegnet. Wie fruchtbar und befruchtend hätten die Kornkammern und Kartoffeläcker an der Ostsee zusammen mit den Schloten und Maschinenfabriken in Schlesien ohne den blutigen dreißigjährigen Krieg 1914/45 für alle Bewohner dort sein können. Gut, irgend einer finsteren Macht war diese, sich 1912 abzeichnende wirtschaftliche Entwicklung hin zu menschlichem Wohlstand östlich der Oder ein schmerzender Dorn im Auge. Diese geheime satanische Macht verführte in London die Intrigeninsel zur Eröffnung des langen Krieges, der keine Sieger hervorbrachte, wenn man die politischen Machtverhältnisse von 1914 und 2009 mit einander vergleicht. Insofern sollte man sich nicht so sehr mit den eitlen und gefallsüchtigen Staaten beschäftigen, sondern mit den darin lebenden Menschen und ihren verworrenen vielfältigen Schicksalen. Lasset also verbaute Steine und Eisen zu Wort kommen und ihre Wahrheit in ihrer eigenen historischen Sprache verkünden, die weder deutsch noch polnisch oder kaschubisch ist. Wie lächerlich war der Affenzirkus, den man in den Siebzigern des letzten Jahrhunderts in Warschau veranstaltete, als die junge Republik Österreich beabsichtigte, in Warschau einen Diplomatenkindergarten zu einzurichten, in dem man plante mit den Kindern Deutsch zu sprechen. Damals war das ein ganz wichtiges Thema für die Wichtigtuer an der Weichsel und am Rhein. Aber vierzig Jahre, das heißt zwei Generationen später interessiert sich kein Mensch zwischen Aachen und Brest mehr über derartiges Nebensächliche. Wer ist eigentlich Pole und wer ist Deutscher? In Danzig sehe ich heute viel mehr Deutsche als in Hamburg, sofern ich nicht auf die Sprache achte

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