BdV-Leitwort 2014 »Deutschland geht nicht ohne uns«

Image635291266979151172Erika Steinbach hat das Leitwort des BdV für dieses Jahr bekannt gegeben, das lautet „Deutschland geht nicht ohne uns“.Image635291264425345103

Dazu hob sie die Bedeutung von Vertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern hervor, die Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg nachhaltig geprägt haben.

BdV-Präsidentin Erika Steinbach MdB: “Vertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler haben Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg nachhaltig geprägt. Sie haben Deutschland gemeinsam mit den Einheimischen wiederaufgebaut.”

Die Eingliederung der fast acht Millionen Flüchtlinge und Vertriebenen in Westdeutschland und vier Millionen in der damaligen sowjetischen Besatzungszone schien für viele eine bittere Lebenserfahrung und schier unlösbare Aufgabe. Sie waren es im großen Maße, die durch ihre Arbeitskraft und Leistungsbereitschaft das „Wirtschaftswunder“ der 50er Jahre ermöglichten und damit der jungen Bundesrepublik ihre demokratische Stabilität verliehen. Sie prägten auch den Wiederaufbau im Osten, auch wenn dort ihr Schicksal über Jahrzehnte tabuisiert wurde.

Die Heimatvertriebenen konnten trotz zahlloser Widrigkeiten in allen Lebensbereichen Fuß fassen. Ob in der Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Kirche, in der Kultur oder beim Sport: Die Heimatvertriebenen prägten den Aufbau Deutschlands und gestalteten Politik mit.

Der BdV will mit seinem Leitwort 2014 ein Fenster öffnen und den Blick auf den kreativen Beitrag der Vertriebenen und ihrer Nachkommen zur Entwicklung Deutschlands lenken. Denn wer genau hinsieht erkennt: Deutschland geht nicht ohne uns! 

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2 Responses to BdV-Leitwort 2014 »Deutschland geht nicht ohne uns«

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  2. Friedland says:

    Die gute Frau Steinbach untertreibt bei ihrer Beurteilung der Leistung der Vertriebenen/Flüchtlinge ziemlich, da parteigebunden.
    Aber man darf sagen, daß die Leistungen der Vertriebenen und die daraus resultierenden Folgewirkungen in Gänze noch nicht beschrieben wurden, wenn z.B. in einem Agrarstaat Bayern heute jeder fünfte Einwohnen sudetendeutsche Vorfahren hat und hier eine genetische Auffrischung erfolgte in Gegenden mit hoher Inzuchtsrate. ähnliches geschah in Baden Württemberg.
    Die Vertriebenen/Flüchtlinge haben die hohen Bevölkerungsverluste verursacht durch den WK II wieder ausgeglichen und waren durch ihr hohes Fachwissen der einheimischen Bevölkerung teilweise überlegen. Der entstandene Fachkräftemangel durch Kriegsverluste konnte durch sie komplett ausgeglichen werden, zudem erzeugte ihre Ansiedelung eine weitere wirtschaftliche Nachfrage nicht zuletzt auch durch eigene Betriebsgründungen.
    Ohne Vertriebene wäre der Wiederaufbau langsamer von statten gegangen.

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