Polen 1939: Nicht nur »Kolateralschäden«

Dokumentiert ist die Tatsache, dass in den ersten Tagen des deutsch-polnischen Krieges 1939 namentlich bekannte 3453 volksdeutsche Männer, Frauen und Kinder in Polen ermordet worden sind und dass zum Zeitpunkt, als im Mai 1942 die Arbeit der „Zentrale für die Gräber der ermordeten Volksdeutschen“ abgebrochen wurde, noch 2339 Volksdeutsche vermisst wurden, die nie wieder auftauchten.


VertreibungWenn die polnische Seite behauptet, diese Zivilisten seien bei deutschen Luftangriffen oder bei Gefechten zwischen polnischen und deutschen militärischen Einheiten ums Leben gekommen, dann muss man erwidern: Das ist gelogen. Dafür gibt es eine große Anzahl von Zeugenaussagen, die an Eides statt abgegeben wurden und die heute im Bundesarchiv liegen. So gab die Angestellte der Bromberger Passstelle des Thorner Deutschen Generalkonsulats Müller-Marquardt zu Protokoll: „Oft hörte man während des Marsches am Ende des Zuges Schüsse fallen, die davon herrührten, dass man die Alten und nicht mehr Marschfähige einfach erschoss.“
„Am 1. September 1939, abends um halb acht, wurde ich in meiner Wohnung durch einen polnischen Polizisten verhaftet“, zitiert Peter Aurich in „Der deutsch-polnische September 1939 – Volksgruppe zwischen den Fronten“ den ehemaligen Chefredakteur der „Deutschen Rundschau“ in Bromberg. Gotthold Starke berichtet weiter: „Ich wurde im Kraftwagen in das frühere Reichskriegerwaisenhaus in Bromberg gebracht, in dem ich bereits viele Volksdeutsche und Reichsdeutsche antraf, die gleichfalls am 1. September verhaftet worden waren. Dazu war, wie ich später erfuhr, über den polnischen Rundfunk ein Generalbefehl für das Land verbreitet worden. Die Arrestlisten müssen schon Ende April oder Anfang Mai fertiggestellt worden sein. Personen, die später nach Bromberg zugezogen waren …, wurden nämlich nicht verhaftet.“
Viele Berichte sind in den Nachkriegsjahren veröffentlicht worden, und niemand konnte sie bestreiten. Übereinstimmend stellten die Zeitzeugen fest, am ersten Kriegstag, dem 1. September 1939, sei über den polnischen Rundfunk ein Generalbefehl für das ganze Land verbreitet worden, der die Weisung enthielt, den in einem bestimmten Stichwort enthaltenden Befehl sofort auszuführen. Dieser Befehl bedeutete, unverzüglich jene Einwohner festzunehmen, die lange vor Ausbruch der Feindseligkeiten als Geiseln erfasst worden waren. Zu den Geiseln gehörten Persönlichkeiten der deutschen Minderheit und ihrer Organisationen wie Verlagsleiter, Redakteure, Pastoren und Lehrer, Vorstandsmitglieder deutscher Gesangvereine und anderer kultureller Vereine sowie berufsständischer Organisationen. Aber auch Deutsche ohne jede herausragende Position wurden festgenommen mit der Begründung, sie sollten vorübergehend unter Polizeiaufsicht gestellt werden.
Man trieb die Deutschen allenthalben zusammen, doch war nichts vorbereitet, um einen geordneten Abtransport zu gewährleisten. So mussten sie, ob alt, ob jung, ob Mütter mit kleinen Kindern, ob Greise, zu Fuß unter Bewachung über die Landstraßen  marschieren, oft tage- und nächtelang. Häufig gab es nichts zu essen und zu trinken. Unterkünfte für die Nächte waren nicht vorbereitet. Wer zurückblieb oder aus Entkräftung zusammenbrach, wurde erschlagen oder erschossen.
So berichtete Gotthold Starke weiter, dass er am 2. September 1939 zusammen mit Hunderten anderer Deutscher, viele an den Händen aneinander gefesselt, von Soldaten über die Straßen getrieben wurde. In einem Gewaltmarsch von 58 Kilometern muss­ten sie über Langenau und Schulitz nach Thorn marschieren. Unter den Deutschen waren manche, die man nachts aus den Betten geholt hatte und die sich nun in Nachtwäsche auf den Weg machen mussten. „Schon bei Langenau blieb als Sterbende Martha Schnee liegen, eine Nichte des bekannten Gouverneurs aus Deutsch-Ostafrika, die ihr Leben dem Dienst an Armen gewidmet hatte, zuletzt als Leiterin der Deutschen Volkswohlfahrt“, erinnert sich Starke.
Quartiere waren für sie nicht vorbereitet. Am 5. September war der Zug auf mehrere Tausend angeschwollen. Die meisten konnten nur noch über die Straßen wanken, von Gesindel an den Straßenrändern beschimpft als deutsche Mörder, Banditen und Hurensöhne. Wer nicht weiter konnte und zurückblieb, wurde am Schluss des Zuges erschossen. Am 9. September gelangten sie nach einem etwa 240 Kilometer langen Irrmarsch nach Lowitsch im Landkreis Lodz. Da näherten sich deutsche Truppen. Die polnische Bewachung floh, so dass die Überlebenden von deutschen Truppen gerettet wurden. Starke schreibt, dass von etwa 4000 Verschleppten nur etwa die Hälfte in Lowitsch lebend ankam. Da aber einige während des Marsches flüchteten, kamen andere Teilnehmer auf Verlustziffern von 20 bis 25 Prozent. Und dabei handelte es sich um nur einen von insgesamt 40 Zügen von verschleppten Deutschen.
Wenn man nach dem Grund des offen zutage getretenen Deutschenhasses fragt, dann verweisen landeskundliche Historiker auf die in Polen systematisch betriebene Deutschenhetze. Seitdem der polnische Staat nach dem Ersten Weltkrieg wiederbegründet worden war, wurde eine Art zweite polnische Nationalhymne mit dem Titel „Rota“ (auf Deutsch „Gelöbnis“) propagiert, in der folgende Zeilen (in deutscher Übertragung) vorkommen:
„Wir, das polnische Volk, ein königliches Geschlecht, das der Piasten, wir lassen nicht zu, dass der Feind uns germanisiert. So wahr uns Gott helfe!“ In einer anderen Strophe heißt es: „Nicht mehr wird uns der Deutsche ins Gesicht spucken, unsere Kinder germanisieren. Bewaffnet wird unsere Schar auftreten … So wahr uns Gott helfe!“
Für manche Polen war Deutschland der „Erbfeind“; so nannte der polnische Staatspräsident Ignacy Moszicki 1939 in einem „Aufruf an die Bürger der (polnischen) Republik“ die Deutschen. Aber der Hass richtete sich nicht nur gegen die Angehörigen der deutschen Minderheit, sondern genauso gegen die Ukrainer und Weißrussen, die, nachdem Polen 1920 mit militärischer Gewalt bedeutende Gebiete der Ukraine und Weißrusslands erobert hatte, nun starke Minderheiten bildeten und – zusammen mit andren kleineren Volksgruppen – ein Drittel der Bevölkerung Polens ausmachten. „Es gibt eine Liebe für Volksgenossen und eine andere für Fremdstämmige. Deren Prozentsatz bei uns ist entschieden zu hoch. Das fremde Element wird sich umsehen müssen, ob es sich woanders nicht besser fühlt. Das polnische Land ist ausschließlich für Polen da!“, erklärte der nationaldemokratische Politiker und spätere polnische Kultusminister Wladyslaw Grabski 1919 in Posen. Zitate dieses Charakters findet man in der zeitgenössischen Politik und Publizistik in Hülle und Fülle. Tatsächlich blieb es nicht bei Worten: Von den ursprünglich 2,4 Millionen Deutschen im 1919/20 polnisch gewordenen Gebiet lebte bereits 1924 nur noch etwa die Hälfte im Land. 1939 entlud sich der so planmäßig gezüchtete Hass dann mit dem Kriegsausbruch an den verbliebenen Volksdeutschen.
Das alles hätte längst als bewältigt zu den Akten gelegt werden können, wenn nicht von polnischer Seite immer wieder provozierende Behauptungen gegen Deutschland, häufig genug verbunden mit kühnen Forderungen, geäußert würden und wenn nicht die deutschen Regierungen jede Demütigung mit gesenktem Kopf entgegen nähmen, statt auf die historischen Tatsachen zu verweisen und der Wahrheit die Ehre zu geben.  

Hans-Joachim von Leesen

Quelle : Preußische Allgemeine Zeitung

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4 Responses to Polen 1939: Nicht nur »Kolateralschäden«

  1. Dass die Polen Verbrecher sind und waren kann man nicht nur aus der Kriminalstatistik lesen. Sie wollten und wollen auch heute noch an den deutschen Besitz den sich diese durch Verstand und Fleiss erarbeitet haben. Sie begehen auch heute noch organisierte und wahrscheinlich von der Regierung geduldetet Raubzüge in Deutschland. Die Deutschen Opfer des Krieges, Mord und der Vertreibung werden von den „Historikern“ im etwa einem Massstab von 1.000 zu eins „verniedlicht“ während die durch die Deutschen mit 1 zu 1.000 aufgebauscht werden. Die „historischen Beweise“ der gekauften „Historiker“ sind nur perfider Schwachsinn, denn diese Kreaturen schreiben nur was die Internationale politische Verbrecherschaft hören will. Tatsachen, Geschichte, Recht, Gerechtigkeit und Ehre spielen hier keine Rolle. Geschmeiss zu Geschmeiss.

  2. Manzony says:

    Kolateralschäden!? Wenn ich das schon lese wird mir schlecht!
    Als Vertriebenenfamilie haben wir unsere eigenen Erfahrungen mit dem polnischen Mob gemacht, derart, daß meine Großeltern nur voller Hass auf die Polen schauten und sie haben keinen Mord begangen oder einen „Gashahn“ aufgerdreht! Auch mein Vater, als der älteste Sohn, hat nie seine alte Heimat betreten. Er hat immer wieder den Russischen Soldaten gedankt, die den Flüchtlingszug mit der Waffe in der Hand vor den polnischen Verbrechern beschützten. Dabei hat es auf polnischer Seite viele Tote gegeben. Es sollte nie der polnische Chauvinismus vergessen werden, welcher sich heute schon wieder erhebt! Nur betreiben nicht die einfachen polnischen Bürger diesen Quatsch, sondern es sind wie immer die Politiker!! Und, Soldaten fangen nie Kriege an, es sind immer die Politiker!!!

  3. Druidenstein says:

    WIE POLEN IM SEPTEMBER 1939 DEUTSCHLAND EROBERTE UND DEN KRIEG GEWANN:

    PROLOG:

    Also wer es immer noch nicht wußte, daß die Polen anno 1939 über unsere Wehrmacht hinwegfegten wie ein Wirbelsturm, der sollte einfach polnische Quellen bemühen; denn in Wahrheit hat Hitler sich sofort nach Elba abgesetzt als die unschlagbare polnische Luftwaffe Berlin in Schutt und Asche bombte, und polnische Ulanen bis an der Spree vorrückten. Darauf hat Italien Deutschland den Krieg erklärt, die Franzosen setzten sich am Rheinufer fest und im Deutschen Reich kam es zu Meutereien. Die flüchtende feige Wehrmacht aber, die bei ihrem hinterhältigen Angriff gen Osten tatsächlich einige Kilometer über die polnische Grenze gelangt war, die hat sich dann nur noch an hilflosen polnischen Zivilisten ihr Mütchen gekühlt und in Polen furchtbare Verbrechen begangen, bevor sie sich auflöste und fluchtartig nach Westen über die Oder absetzte.

    ERSTES PLAGIAT:

    Als Polen den Krieg gewann

    Brandenburger Tor 1945 Unsere Flieger bombardieren Berlin, Hitler nach Elba geflohen, auch Italien erklärt Deutschland den Krieg – meldete die polnische Presse im September 1939. Der damalige Radiohörer und Zeitungsleser glaubte, dass Polens Soldaten sich tapfer schlugen und diese an allen Fronten gegen die Deutschen siegten. Man bekam schon nach wenigen Tagen nach Ausbruch des Krieges den Eindruck vermittelt, dass dieser bereits so gut wie gewonnen war und die siegreichen polnischen Armeen nun Hitler nur noch vor sich hertrieben. Wer die polnischen Medien damals mit solchen Falschinformationen speiste will keiner mehr genau wissen, mal sollen es “wahnsinnige Redakteure”, Politiker der Opposition, oder sogar die Regierungspresse gewesen sein. Alles klang aber offenbar sehr glaubhaft, was heute noch in Archiven vorhandene Tagebucheinträge von einzelnen “nicht informierten” Politikern beweisen. Die Erfindungsgabe der Verantwortlichen kannte jedenfalls keine Grenzen, was Sie den nachfolgenden Zeitungs- Auschnitten aus jener Zeit entnehmen können.

    Berlin in Trümmern

    Eines der Lieblingsthemen der Medien waren schwere Angriffe polnischer Flugzeuge auf die deutsche Hauptstadt. Nach Angaben der Krakauer Zeitung gab es diese täglich. Regelmäßig kehrten die “Bomber” ohne eigene Verluste nach Polen zurück, obwohl einzelne Piloten sich später auch schon mal beklagten von Scheinwerfern deutscher Flaggeschütze geblendet worden zu sein. Die Standardmeldung sah in etwa so aus: “Unsere Piloten kehrten gesund und mit heiler Haut zu ihren Basen zurück, nur ein Korporal wurde am Bein verletzt”. Gleichartige Meldungen über deutsche Verluste lasen sich so: “Die Deutschen waren wie gewöhnlich überrascht vom plötzlichen Auftauchen unserer Flugzeuge und schossen ziellos durch die Gegend. Neben der Reichshauptstadt bombardierten unsere Flugzeuge heute auch Frankfurt/Oder, Danzig und vernichteten einen Stützpunkt der deutschen Luftwaffe in Posen sowie einen Flughafen in Breslau” – schrieb die “Krakauer Zeitung” am 11.9.1939. Die Zeitung “Morgen-Express” berichtete am 8.9.39, dass polnische Bomber nun auch den Briten zur Hilfe geeilt seien in ihrem Kampf um die Zerstörung deutscher Industrieanlagen. Der bedeutende Teil Berliner Industrieanlagen sei vernichtet worden, hierunter auch diese von Krupp nach zwei schweren Angriffen.

    Schlachtschiff “Gneisenau” versenkt

    Das “Lodscher Echo” meldete schon am 4 September die erste große Niederlage der deutschen Luftwaffe in Polen: “64 allerneuste Flugzeuge des Eindringlings wurden abgeschossen, über 180 Piloten werden nicht mehr nach Deutschland zurückkommen”. Deutsche Bomber sind ein leichtes Ziel sowohl für die Flugzeugabwehrartillerie, als auch für unsere Jagdflugzeuge die mit einer Geschwindigkeit von über 450 km/h den Feind stellen und dann vernichten” – schrieb ein Journalist “des Echos”. Am 14. September liess auch der “Morgenexpress” seiner Einbildungskraft freien Lauf und behauptete, dass die deutsche Luftwaffe nun wegen Mangels am Benzin garnicht mehr angreife, denn den notwendigen Kraftstoff habe man irrtümlich an die Westfront geschickt. Viele historische Indizien weisen daraufhin, dass sogar Regierungsmitglieder den Lügen der Medien und anderer Politiker auf den Leim gingen. Der damalige Vize- Ausenminister Polens an der Seite von Józef Beck, Jan Szembek, trug in seinem Tagebuch am 4. September 1939 ein: “In der Kaserne behaupten Offiziere, dass die Engländer Hamburg bombardieren, und die Franzosen in Deutschland einmarschiert sind. Eine Reihe von Nachrichten sind diesbezüglich auch im Ministerium eingegangen, so sollen 60 polnische Flugzeuge Berlin bombardiert haben und alle unversehrt zurückgekehrt sein. Auch Kiel wurde angegriffen und das Schlachtschiff “Gneisenau” versenkt”.

    Hunderte polnische Jagd- Geschwader bereit

    Die polnischen Luftstreitkräfte und die Kavallerie wurden damals von fast allen Medien besonders verherrlicht. Das Flugwesen nahm sogar schon vor dem Beginn des Krieges den wichtigen Platz in der Großmachtkampagne Warschaus ein. Die Polen glaubten den Lügen der Politiker und wähnten gleich Hunderte von Geschwadern der polnischen Luftstreitkräfte zum Einsatz gegen Deutschland bereit (1.9.1939 Krakauer Zeitung IKC). Effekte der Handlungen solcher Masse von Flugzeugen mussten natürlich zumindest dann auch in der Presse erscheinen. Am 19. September versicherte die Tageszeitung “Morgenexpress”, dass die Deutschen in Polen schon über 300 Flugzeuge verloren haben, wobei über tausend Mann Besatzung den Tod fanden. Diese Informationen, obgleich stark übertrieben, waren allerdings dann nicht so ganz abstrakt im Verhältnis zur Kriegswirklichkeit. Im ganzen September soll die deutsche Luftwaffe in Polen 285 Flugzeuge verloren haben, 279 wurden beschädigt und 400 Piloten wurden getötet oder vermisst. Nach Medienberichten fuhr die polnische Armee aber auch zu Lande und Wasser nur bedeutsame Erfolge ein. “Die Deutschen können dem Tempo des polnischen Angriffes nichts entgegensetzen” – Schrieb “ABC” am 5. September 1939, also zu einem Zeitpunkt als große Teile der polnischen Armee bereits an der Weichsel von der Wehrmacht in die Zange genommen worden und floh.

    Betrunkene Kinder in deutschen Panzern

    Die Redakteure der Warschauer Zeitung “ABC” waren besonders einfallsreich in ihren Erfindungen. Deutsche Soldaten stellten sie oft lächerlich wie z.B. in viel zu kleinen Uniformen dar. “Beim Anblick polnischer Ulanen mit ihren Bajonetten sind die Deutschen in Panik geflohen” – hiess es regelmäßig. Die Zeitung nahm in ihren Berichten jeweils Bezug auf Kriegsberichterstatter, die es aber im September 1939 überhaupt nicht gab. Auch verbreitete man das Gerücht, dass in deutschen Panzern nur Kinder saßen, was die rasenden Angriffe dieser “Monster” unterstrich, denn man hatte ihnen Alkohol verabreicht. Schon am 8. September waren deutsche Flugzeuge ständig über Warschau zu sehen. ABC beruhigte ihre Leser mit dem Hinweis, dass dies selbstmörderische Manöver der Deutschen seien. Die Maschinen hätten kaum noch Benzin und keine Munition mehr an Bord und seien damit wehrlose Opfer. Am 12.9.1939 meldete man sensationell dass die deutschen Panzer sogar schutzlos gegen Gewehrkugeln seien, da die Schützentürme nicht aus Stahl, sondern Blech produziert worden seien. Erst ab dem 19. September gaben einige polnische Zeitungen zu, dass die polnischen Heere bei Kutno, Lodsch und ?owicz müde seien und verzweifelt gegen ihre Einkreisung durch die Wehrmacht kämpften.

    Ritterliche Polen

    Nicht schlimmer als polnische Reiter und Piloten taten sich die Matrosen hervor. Die erste Geige spielte hierbei der polnische Zerstörer “Wicher”, der am 18. September 1939 mit der Vernichtung des deutschen U-Bootes U-37 den Untergang der deutschen Kriegsmarine eingeleitet haben soll. Nach jedem erfolgreichen Angriff auf deutsche Schiffe verhielten sich die Polen ritterlich und nahmen die Besatzungen versenkter Schiffe des Gegners an Bord. Die Heldentaten der “Wicher” waren unerhört, besonders wenn man die Tatsache berücksichtigt, dass dieses Schiff bereits seit dem 3. September auf dem Grund der Ostsee im Hafen von Hel lag, nachdem es durch drei deutsche Fliegerbomben versenkt worden war. Weniger mediales Glück hatten die Verteidiger der Danziger Westerplatte, deren letzter Mann laut “Dziennik Nowy” am 10. September sein Leben verloren haben soll, nachdem er und sein Kommandant sich selbst und die Westerplatte in die Luft gesprengt hatten. In Wahrheit waren aber kaum 16 von 182 Beschützern der Westerplatte umgekommen. Die gleiche Zeitung berichtete auch vom Einmarsch der Sowjets in Ostpolen am 17. September 1939: “Die rote Armee hat einen Teil des polnischen Gebietes an des Grenze liegend eingenommen. Die polnische Armee führt keine Kriegshandlungen gegen die sowjetische Armee aus”.

    Frankreich patrouilliert an den Grenzen

    Auch über die Ereignisse im Ausland während der ersten Tage des zweiten Weltkrieges berichten polnische Medien in ähnlicher Manier. Das “Lodscher Echo” druckte am 4. September 1939 sogar einen angeblich amtlichenen Bericht ab, in dem vom Beginn eines Angriffes der französischen Streitkräfte zu Land, Wasser und in der Luft gegen Deutschland zu lesen war. Man versah dieses Kommunique mit dem suggestiven Titel: “Frankreich hat alle seine Streitkräfte in den Kampf gegen die Deutschen geworfen”. Von einem orkanartigen Angriff auf die Siegfried-Linie und der Bombardierung deutscher Städte wird berichtet. Mit Bezug auf den “Pariser Rundfunk” meldeten auch andere polnische Zeitungen von siegenden französischen Truppen an Fronten zwischen Mosel und Rhein. Bekanntlich beschränkten die Franzosen aber ihren Beistand zu Polen damals auf das Patrouillieren an den eigenen Grenzen. Berichtet wurde durch polnische Medien auch über die Aktivitäten deutscher Kriegsgegner in Berlin und andererorts. Von Großdemonstrationen (“wir wollen keinen Krieg, wir wollen Brot”) ist zu lesen, Strassenschlachten mit der Polizei und unzähligen explodierten Bomben die Hitler gewidmet gewesen seien. “Pazifistische Flugblätter wurden sogar durch Bomber der Luftwaffe über großen Städten abgeworfen” – meldete “ABC” Warschau.

    Mörderischer Journalismus

    Bei der damaligen Masse propagandistischer Lügen war nur schwerlich herauszufischen welche Meldung denn wirklich echt war. Die verantwortlichen polnischen Zeitungen haben sich niemals für ihre damalige Berichterstattung entschuldigt, oder sogar frei erfundene Ereignisse revidiert. Blieb also nur moralische Gunst, dieser aber auch durch die dreiwöchige wütende Verteidigung Genüge getan worden war. Die letzte Warschauer Zeitung wurde noch am 29. September herausgegeben. Gedruckt wurde sie von zwei Männern mit einer Kurbel-Handpresse. In ersten Tagen des Krieges waren Gott sei Dank schon die Rundfunksender in Kattowitz, Lodsch, Posen und Krakau verstummt. Im September 1939 sollten Zeitungen vor allem für den Durchhaltewillen der Gesellschaft sorgen, aber auch mörderischen Hass gegen die Deutschen aufbauen. So wurden durch Journalisten barbarische Gräueltaten der deutschen Wehrmacht in den ersten Tagen des Krieges einfach erfunden. Solche Meldungen lebten dann aber nach dem Kriege wieder auf und dienen heute sogar dubiosen Journalisten, Historikern und Politikern als Vorlage zur Schürung antideutscher Ressentiments oder gar Geschichtsbüchern. Ein krasses Beispiel für Folgen derartigem mörderischem Journalismuses war eine Meldung der Warschauer ABC Tageszeitung, welche wider der Wahrheit, vor aus deutschen Flugzeugen abgeworfenen Diversanten warnte. Erst als dann die Lynchaktionen verdächtiger Unschuldiger bereits epidemische Ausmaße angenommen hatten, widerrief die Zeitung diese Aufforderung zu Mordaktionen.

    Hitlers Armee konnte 1939 niemand besiegen

    Gewissenlose Journalisten haben schon immer für schlimme Tragödien und Verbrechen in dieser Welt gesorgt. Auch Deutsche und Polen können hiervon zur Genüge berichten. Bestraft werden derartige Schreibtischtäter aber leider nur in den allerseltesten Fällen. Neben Hitler, Stalin und Churchill waren es vor allen Dingen auch polnische Nationalisten ,unter der Führung von Aussenminister Jozef Beck (“Ein notwendiger Krieg zur Wiederherstellung der nationalen Einheit”), die diesen grausamen Krieg gewollt und bekommen haben. Warschau und London hatten aber den Siegeswillen und vor allen Dingen die Stärke und Flexibilität der deutschen Streitkräfte dramatisch unterschätzt. Ehe die Briten und Franzosen, in einem Beistandspakt Polen verpflichtet, überhaupt reagierten, war Polen schon besiegt. Die gefälschten Siegesmeldungen polnischer Medien haben dann noch unzähligen tapferen Soldaten das Leben gekostet, die zuletzt noch im guten Glauben gegen den nicht zu schlagenden Feind angerannt sind.

    Copyright © 2009 Polskaweb News

    Quelle: http://polskaweb.eu/polnische-medien-lu … 42342.html

    ZWEITES PLAGIAT:

    Polnische Medien: Hitler nach Elba geflohen

    Zeitung Rassisten Die beschämend unzureichende Aufarbeitung der Geschichte und auch vieler ihrer bekannten Halbwahrheiten, welche eben darum heuer immer mehr zu internationalen Politiken werden, dient vor allen Dingen denjenigen, die in den schlimmsten Zeiten der Menschheit zahlreiche, bisher ungesühnte, Verbrechen begangen hatten. Viele der damaligen Täter und Mittäter wie z.B. in Mittel- und Osteuropa, die bis 1950 noch gemordet hatten, laufen derweil immer noch frei rum und werden teilweise sogar heute noch als Helden verehrt. Zu den schlimmsten Verbrechern der Geschichte des letzten Jahrhunderts zählen natürlich nicht nur viele Politiker und Uniformierte, sondern vor allen Dingen auch Journalisten und deren Arbeitgeber, welche durch Hetze, Kriegstreiberei und Lügen Ursache für zahlreiche Tragödien jener Zeit waren. Aber nur ein einziger solcher grausamer Schreibtischtäter wurde bisher nachhaltig bestraft, der Herausgeber der antisemitischen- und antibolschewistischen Hetzschrift “der Stürmer”, Julius Streicher, den die Allierten nach dem zweiten Weltkrieg in Nürnberg hinrichteten.

    Haben Sie schon einmal von der gefälschten Kriegs-Berichtserstattung des ehemaligen stellvertretenden irakischen Ministerpräsidenten Tarik al-Aziz oder von der “deutschen” Hetz Gazette “Bild Zeitung” gehört ? Dann wissen Sie sicherlich schon was Propaganda der niederträchtigsten Art bedeutet und bewirken kann. Während Aziz noch Soldaten mit falschen Siegesmeldungen der längst geschlagenen irakischen Armee in den Tod trieb, hatte die “Bild Zeitung” bereits lange Zeit versucht das deutsche Volk auf einen notwendigen Krieg gegen den Irak einzuschwören. Durch die Blume fordete das Blatt sogar ultimativ eine Zusage der Bundesregierung zur Beteiligung an dem gigantischen Raubüberfall. Das Berliner Verlagshaus unterlegte diese Forderung selbst noch nach dem Angriff der USA und seinen Verbündeten mit Berichten angeblicher Greueltaten an amerikanischen GIs durch irakische Soldaten. Man schuf Hass im Auftrage politischer Hintermänner aus dem Ausland, um diesen Angriffskrieg und die Zerstörungen und den Raub von jahrtausendalten Kulturgütern zu rechtfertigen. Doch welche Verbrechen sich heutzutage noch Verleger und Journalisten leisten ist nichts gegen die tödliche Propaganda aus der Zeit vor, während und nach dem zweiten Weltkrieg.

    Wenn die “Kriegsberichterstattungen” polnischer Zeitungen und des Radios im September 1939 wahrheitsgemäß gewesen wären, dann hätte es den Holocaust wohl nie gegeben und kein Rotarmist oder US Soldat hätte jemals in Hitlerdeutschland Flagge gezeigt, denn nach diesen Meldungen waren die deutschen Angreifer schon nach einer Woche Krieg nur noch auf der Flucht, polnische Jagdbomber zerstörten Berlin, Hitler floh nach Elba und die deutsche Großindustrie lag in Schutt und Asche. Neben solchen Siegesmeldungen wurde aber auch sehr umfangreich über angebliche Greueltaten durch die deutsche Wehrmacht verbreitet, welche an den beschriebenen Orten niemals stattgefunden hatten, dennoch aber sogar heute noch in “historischen Büchern” dubioser Journalisten und Historikern Berücksichtigung finden, welche diese Schwindel aus Zeitungen in alten Archiven entnahmen. Jüngere krasse Beispiele geben auch Auskunft über die heutige “Qualität” von Journalisten und Historikern, die wie z.B. FAZ Journalist Konrad Schuller und der in Warschau lebende Historiker Jochen Böhler, über angebliche Verbrechen der deutschen Wehrmacht berichten, die nach unseren Recherchen zwar stattfanden, aber in den von uns geprüften Fällen, ohne jegliche deutsche Beteiligung.

    Wie polnische Medien am 3. September 1939 berichteten, also am dritten Tage des Polenfeldzuges, mussten sich die angreifenden Deutschen unter riesigen Verlusten schon weitestgehend zurückziehen. “Soldaten der Wehrmacht vergingen sich daher in ihrer Schmach an der polnischen Zivilbevölkerung, vergewaltigten Frauen und töteten sie dann mit ihren Kindern in dem man sie mit Panzern überrollte” – solche oder ähnliche Horror Meldungen findet man selbst heute noch in den Online- Archiven britischer Tageszeitungen, welche aus Gründen der Glaubwürdigkeit aber nur die angeblichen Verbrechen an der polnischen Zivilbevölkerung publizierten, die Erfolgsmeldungen der Polen erschienen selbst den Briten ein wenig zu weit hergeholt. FAZ Journalist Konrad Schuller zeigt mit seinem jetzt veröffentlichen dubiosen Buch “Der letzte Tag von Borów”, wie einfach es schon damals war auch mit Unwahrheiten, die politisch Hass und Gewalttaten fördern sollten, noch großes Geld zu verdienen. So berichtet er von einem Massaker der deutschen Wehrmacht im Februar 1944 im Bereich des ostpolnischen Dorfes Borów, was wohl niemals stattgefunden hatte.

    Ein ähnliches Verbrechen aber, fand tatsächlich bei Borów statt. Dies aber bereits 6 Monate vorher, nämlich im August 1943. Die Täter waren auch keine Deutschen, sondern Einheiten der polnisch-nationalistischen NSZ *, welche sich in dieser Gegend grausame Schlachten mit Truppenteilen der Armia Ludowa und sowjetischen Partisanen lieferten, wobei auch die Zivilbevölkerung teilweise dezimiert wurde. Man muss hierzu auch wissen, dass der größte Teil des polnischen Widerstandes gegen die deutschen Besatzer sich in dieser Region in Ostpolen aufhielt. Hier gab es kaum jemanden der nicht mit irgendwelchen Partisanengruppen zusammenarbeitete. Frauen und Kinder der wurden sogar zu Spionagetätigkeiten und zur Postverteilung eingesetzt, die hierbei ihre Freiheit oder sogar ihr Leben riskierten. Die polnischen Heimatarmee und andere Gruppen formierten sich von hier aus auch für den Aufstand in Warschau. Wer wirklich Partisan oder Zivilist in dieser Gegend war, dass wurde jeweils nach dem Tode einzelner, medienwirkend entschieden. Zum Massaker von Borów liegt “Polskaweb” u.a. der glaubhafte Lebenslauf eines ehemaligen AK Kämpfers vor, der im Ausland lebt und dieses Verbrechen und andere von Polen an Polen bereits vor Jahren in einem Buch zusammenfasste.

    Konrad Schullers Buchinhalt muss aber nicht von ihm frei erfunden worden sein, denn zumindest hat er ja angeblich Zeitzeugen befragt. Doch für viele Nachfahren von osteuropäischen Opfern des Krieges ist es auch sehr wichtig, dass bei den Tätern oder deren Nachfahren noch was zu holen ist, worunter die Qualität der Aussagen von Zeugen natürlich erheblich leidet. Stutzig gemacht hat uns aber in diesem Zusammenhang, dass es ausgerechnet der polnische Botschafter in Berlin Marek Prawda ist, der dieses jetzt erschiene Buch des aus Rumänien stammenden Autors Schuller über das Massaker von Borow im “Tagespiegel” promotet und in höchsten Tönen lobt. Staatspräsident Lech Kaczy?ski hatte Prawda im August 2006 zum Botschafter in Deutschland ernannt, dies aber höchstwahrscheinlich wegen diplomatischen Kompetenz und nicht wegen seiner politischen Einstellung. Während es bei Jochen Böhler in seinem Buch “Auftakt zum Vernichtungskrieg” wohl eher finanzielle Motive zu sein scheinen die ihn antreiben, die Vorfahren von heute über 50 Millionen Deutschen pauschal durch den Dreck zu ziehen, weist die Biographie Schullers wohl eher auf einen poltischen Hintergrund hin.

    Lesen Sie am Mittwoch mehr bei “Polskaweb” aus polnischen Zeitungen des Septembers 1939, mehr über Hitlers Flucht nach Elba und die siegreichen Franzosen und Polen.

    * Am 9. August 1943 wurde in der Nähe von Borów als Vergeltung für die Ermordung einiger NSZ-ZJ (Zwi?zek Jaszczurczy) Soldaten durch sowjetische Partisanen eine Einheit der Armia Ludowa entwaffnet und hingerichtet. Die Armia Ludowa war eine kommunistische Untergrundorganisation in Polen im Zweiten Weltkrieg. Sie wurde von der Sowjetunion im Kampf gegen die deutschen Besatzer unterstützt, um nach dem Sieg eine sozialistische Ordnung in Polen herzustellen. Sie wurde sowohl von den Deutschen wie auch von den polnisch-nationalistischen NSZ bekämpft. Vereinzelt kam es auch zu Zusammenstößen mit der AK. Alle diese militärischen Gruppen hatten auch Frauen und Kinder in ihre Untergrundsysteme integriert. Die NSZ hatte etwa 70 000 Mitglieder. Raubüberfälle und Morde an Zivilisten oder untereinander wurden meist den deutschen oder sowjetischen Besatzern angehangen, auch noch nach dem offiziellen Ende des zweiten Weltkrieges.

    Copyright © 2009 Polskaweb News

    Quelle: http://polskaweb.eu/polnische-zeitungen … 54563.html

  4. Binkowski Siegfried says:

    Meine Mutter wurde auch vertrieben, vorher war sie aber noch von Russen abtransportiert worden. Von da floh sie in einem günstigen Moment aus dem Treck. Sie hatte ihre Ausbildung als Verkäuferin bei Dunz im Lebensmittelladen gemacht. Die Frau von dem Laden wurde mit einem Knüppel auf dem Po so blau geschlagen, dass alles blau war und sie nicht mehr sitzen konnte. Der Grund war, dass ihr Mann bei der SS war. Daraufhin gings mit dem Treck gen Westen.

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