Gedenktag für Vertriebene?

Image635244456159003522Berlin – „Ein langjähriges Herzensanliegen erfüllt sich“, jubelt Erika Steinbach, Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), über einen Satz im schwarz-roten Koalitionsvertrag.

„Wir halten die mahnende Erinnerung an Flucht und Vertreibung durch einen Gedenktag lebendig“, heißt es dort.

Der BdV interpretiert den Satz so, dass die Vertriebenen einen eigenen Gedenktag bekommen. Bisher war die SPD der Meinung, dass es reiche, der Vertriebenen am Volkstrauertag, an dem aller Kriegsopfer gedacht wird, zu gedenken. Die
Union wollte bisher die Vertriebenen am UN-Weltflüchtlingstag, dem 20. Juni, würdigen. Der BdV ist für den 5. August, den Jahrestag der Verabschiedung der „Charta der Heimatvertriebenen“.

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